<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><atom:link href="https://gruenewelle.antragsgruen.de/gruenewelle/feedmotions" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <title>Grüne Welle für Magdeburg - Kommunalwahlprogramm: Kapitel</title>
            <link>https://gruenewelle.antragsgruen.de/gruenewelle/feedmotions</link>
            <description></description>
            <image>
                <url>https://gruenewelle.antragsgruen.de/img/logo.png</url>
                <title>Grüne Welle für Magdeburg - Kommunalwahlprogramm: Kapitel</title>
                <link>https://gruenewelle.antragsgruen.de/gruenewelle/feedmotions</link>
            </image><item>
                        <title>KW 00 B: Präambel - GRÜNE Welle für Magdeburg</title>
                        <link>https://gruenewelle.antragsgruen.de/gruenewelle/motion/9638</link>
                        <author>Mitgliederversammlung (beschlossen am: 30.01.2019)</author>
                        <guid>https://gruenewelle.antragsgruen.de/gruenewelle/motion/9638</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Liebe Magdeburgerinnen, liebe Magdeburger,</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>GRÜNE Welle für Magdeburg! Ökologisch, dynamisch und solidarisch, damit alle von der Welle getragen werden! Sie können mitgestalten. Sie können mit Ihrer Stimme entscheiden, ob eine gerechtere, klimafreundliche und nachhaltige Stadt möglich ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Stadt steht vor neuen Herausforderungen, die es gemeinsam zu meistern gilt. Der Klimawandel, knapper werdende Ressourcen, der zunehmende Wettbewerb der Städte und Regionen sowie der schwindende soziale Zusammenhalt in der Gesellschaft erfordern neue Konzepte und Strategien. In manchen Bereichen ist ein Paradigmenwechsel erforderlich. In unserem Programm haben wir hierfür unsere Vorschläge formuliert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Eine Offensive zur Stärkung des Stadtgrüns, insbesondere des Baumbestands</strong>, muss die erheblichen Verluste der letzten Jahre für unsere Stadtbäume nicht nur ausgleichen, sondern neue Qualitäten schaffen. Ein Leben im Einklang mit der Natur, in Verantwortung für jetzige und nachfolgende Generationen ist unser Bestreben. In der Entwicklung unserer städtischen Umwelt wollen wir nicht nur dem Klimawandel begegnen, sondern auch sichern, dass durch eine klimaangepasste Stadtentwicklung die Lebensbedingungen für alle verbessert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Sicherung einer nachhaltigen Mobilität erfordert eine Verkehrswende.</strong> GRÜNE Verkehrspolitik ist darauf gerichtet, durch verbesserten öffentlichen Nahverkehr und bessere Bedingungen für den Fuß- und Radverkehr die Mobilität für alle zu sichern und dabei Umwelt und Geldbeutel zu schonen. Das Fahrrad und unsere Füße als umweltfreundliche, gesundheitsfördernde und flächensparende &quot;Verkehrsmittel&quot; sollen dabei im Zentrum unserer Bemühungen stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Als weltoffenes Magdeburg wollen wir Kulturhauptstadt Europas werden.</strong> Als kulturelles, universitäres, wirtschaftliches und touristisches Zentrum im Herzen Sachsen-Anhalts und als Landeshauptstadt hat Magdeburg großartige Möglichkeiten, sich als traditionsreiche, weltoffene Stadt zu präsentieren und vor allem weiterzuentwickeln. Dabei spielen unter anderem die Entwicklung eines urbanen Zentrums sowie die Stärkung der Kultur- und Kreativwirtschaft eine besondere Rolle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben muss für alle Menschen gesichert sein.</strong> Soziale Gerechtigkeit und Bildungschancen für alle sind Voraussetzung für eine zukunftsfähige Entwicklung unserer Stadt. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen mit Ihrer Unterstützung maßgeblich dazu beitragen, dass nationale, soziale, geschlechterbezogene, gesundheitsbedingte und undemokratische Barrieren aus unserem Alltag verschwinden und alle Menschen die Chance auf ein gutes Leben in Magdeburg haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Am 26. Mai 2019 entscheiden Sie über die Zusammensetzung des Stadtrates. Mit Ihrer Stimme für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzen Sie ein Zeichen für eine l(i)ebenswerte, ökologische und soziale europäische Kulturhauptstadt.</strong></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 30 Jan 2019 23:15:36 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KW 03NEU: Kapitel 03 - Verkehr - Magdeburg bewegt sich ökologisch</title>
                        <link>https://gruenewelle.antragsgruen.de/gruenewelle/Kapitel_03_-_Verkehr_-_Magdeburg_bewegt_sich_oekologisch-37262</link>
                        <author>Kreisvorstand (beschlossen am: 17.01.2019)</author>
                        <guid>https://gruenewelle.antragsgruen.de/gruenewelle/Kapitel_03_-_Verkehr_-_Magdeburg_bewegt_sich_oekologisch-37262</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle Menschen in unserer Stadt sollen ihre Ziele sicher, zügig, umweltschonend, barrierefrei und sozialverträglich erreichen können. Zur Verbesserung der Lebensqualität und zur Erreichung der Klimaschutzziele muss nun endlich auch in Magdeburg eine Verkehrswende eingeleitet werden. Wir streben eine<br>„Autoarme Innenstadt“ an, indem wir den ‚Umweltverbund‘ aus Fußverkehr,<br>Radverkehr und Öffentlicher Nahverkehr fördern und die Dominanz des motorisierten Individualverkehrs zurückdrängen. Alle vier Verkehrsträger sollen<br>mit einem Anteil von jeweils 25 % aller Wege gleichberechtigt<br>nebeneinanderstehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die im Verkehrsentwicklungsplan 2030Plus vorgeschlagenen Maßnahmen zur Stärkung<br>
des Umweltverbundes sind umzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Fußverkehr und Barrierefreiheit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Wege lassen sich zu Fuß sehr gut bewältigen. Ein Fünftel aller mit dem<br>
Auto zurückgelegten Wege ist kürzer als zwei Kilometer. Die meisten dieser Wege<br>
könnten problemlos zu Fuß zurückgelegt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Luftverschmutzung, Lärmbelastung, städtebauliche Defizite und Unfallgefahren<br>
machen jedoch das Zu-Fuß-Gehen unattraktiv. Deshalb braucht die Stadt mehr<br>
Fußgängerzonen und verkehrsberuhigte Bereiche, um die Aufenthaltsqualität zu<br>
erhöhen, womit auch der Einzelhandel gestärkt wird. Die Auswirkungen und<br>
Akzeptanz der Bürger*innen und Geschäftsleute kann durch Testphasen geprüft<br>
werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der barrierefreie Ausbau von Verkehrsanlagen, insbesondere von bestehenden<br>
Straßenbahnhaltestellen ist seit Jahren vernachlässigt. Dass es auch anders<br>
gehen kann, zeigt das Stadtbahnprogramm von Halle (Saale).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir wollen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>das Zu-Fuß-Gehen stadtweit im Hinblick auf Sicherheit, Barrierefreiheit<br>
und Durchlässigkeit prüfen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein Schulwegsicherungsprogramm, um Unfallschwerpunkte zu beseitigen, damit<br>
alle Kinder sicher und allein zu ihren Schulen und Sportstätten kommen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Mittel für Instandsetzungsmaßnahmen von Fußwegen erhöhen und den<br>
Haushaltstitel für Bordsteinabsenkungen wieder einführen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die konsequente Einrichtung flächendeckender Tempo 30-Zonen, Anordnung von<br>
Tempo 30 im Bereich von Schulen, Kindertagesstätten und Altenpflegeheimen<br>
sowie Temporeduzierungen auf ausgewählten Erschließungsstraßen wie z.B.<br>
auf dem Klusdamm</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>im Südabschnitt des Breiten Weges verkehrsberuhigte Bereiche zwischen<br>
Hasselbachplatz und Keplerstraße und zwischen Bärstraße und Ernst-Reuter-<br>
Allee ausweisen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Durchgangsverkehr in der Innenstadt reduzieren und verkehrsberuhigende<br>
Maßnahmen in der Ernst-Reuter-Allee und im Breiten Weg vornehmen („Ein<br>
Herz für Magdeburg“) sowie den Rückbau der Reuter-Allee zwischen Otto-von-<br>
Guericke- und Jakobstraße. Die Maßnahmen sind in enger Abstimmung mit den<br>
Bürger*innen und Geschäftsleuten zunächst auszuprobieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität, der Sicherheit und aus<br>
Lärmschutzgründen die Große Diesdorfer Straße und die ‚Hauptstraße‘<br>
zwischen Buckau und Westerhüsen umweltgerecht und barrierefrei umgebaut<br>
werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mehr sichere Überquerungsmöglichkeiten an großen Straßen (z.B.<br>
Mittelinseln) und mehr Zebrastreifen entstehen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass Fußgänger*innen an Ampelanlagen nicht länger als 60 Sekunden warten<br>
müssen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>bauliche und organisatorische Maßnahmen gegen Falschparker*innen an<br>
Kreuzungsbereichen und auf Geh- und Radwegen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Radverkehr</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn wir das Klima retten wollen, dann müssen mehr Menschen öfter vom Auto auf<br>
das Rad umsteigen. Doch nur, wer sich sicher fühlt, steigt um. Dafür muss noch<br>
viel in Magdeburg getan werden. Der Radverkehr braucht vor allem mehr Fläche und<br>
es muss deutlich mehr Geld in die Infrastruktur investiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine verlässliche Bereitstellung von 11,00 € je Einwohner*in und Jahr für<br>
den Radverkehr im Haushalt unserer Stadt entsprechend der Empfehlung des<br>
Nationalen Radverkehrsplans (NRVP 2020) und die Nutzung entsprechender<br>
Förderprogramme</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine(n) Radverkehrsbeauftragte(n), der die Geschäfte der Arbeitsgruppe<br>
Radverkehr führt, die Planungen zum Fahrradverkehr koordiniert, bei allen<br>
Straßenbauten die Belange des Radverkehrs überprüft und Kampagnen zur<br>
Förderung des Radverkehrs organisiert</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein lückenloses Radverkehrsnetz zwischen allen Stadtteilen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass die noch immer ausstehenden Investitionsmaßnahmen der<br>
Radverkehrskonzeption 2004-2012 endlich realisiert werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>innerstädtische Radschnellverbindungen und Radschnellwege in das Umland<br>
u.a. nach Osterweddingen, Schönebeck, entlang der 2. Nord-Süd-Verbindung<br>
bis nach Barleben und Wolmirstedt und mit Umnutzung der denkmalgeschützten<br>
Kanonenbahnbrücke bis nach Biederitz</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausweisung von Fahrradstraßen - wie in der Goethestraße geplant - und die<br>
Freigabe von Einbahnstraßen für den Radverkehr in beide Richtungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Projektierung von Radverkehrsanlagen an großen Straßen zukünftig<br>
vorzugsweise als geschützte Radfahrstreifen („Protected Bike Lane“). Wenn<br>
hierfür die Straßenbreite nicht ausreicht, sind Radfahrstreifen und<br>
Schutzstreifen entsprechend den Empfehlungen zur Anlage von<br>
Radverkehrsanlagen (ERA 2010) abzumarkieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass Radverkehrsanlagen zukünftig grundsätzlich mit Asphaltoberflächen<br>
angelegt werden und auf Kopfsteinpflasterstraßen Teil-Asphaltierungen<br>
vorgenommen werden (z.B. beschlossenes Pilotprojekt Wilhelm-Külz-Straße).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass bei Grundstückszufahrten künftig die vorfahrtberechtigten Radwege<br>
grundsätzlich gemäß der ERA 2010 asphaltiert oder glatt gepflastert<br>
ausgeführt werden. Mit Natursteinpflaster ausgestattete Zufahrten sind<br>
nach und nach umzubauen (entsprechende Mittel stehen für die Jahre 2019-<br>
2021 zur Verfügung).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Schaffung weiterer sicherer Abstellmöglichkeiten im öffentlichen Raum<br>
– ggf. auch durch Umwidmung von Autostellflächen, wenn keine anderen<br>
Flächen zur Verfügung stehen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die baldige Realisierung des Fahrradparkhauses am Hauptbahnhof</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die zügige Inkraftsetzung der beschlossenen Fahrradabstellsatzung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die konsequente Ahndung unberechtigten Parkens auf Behindertenparkplätzen,<br>
auf Rad- und Fußwegen durch den Ausbau der Fahrradstaffel des<br>
Ordnungsamtes und verstärkte Kontrollen. Die MVB und der<br>
Abfallwirtschaftsbetrieb müssen das Recht bekommen, selbst abzuschleppen.<br>
Eine Vergabe von Kontrolle und Abschleppen an Unternehmen auf<br>
Provisionsbasis ist zu prüfen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine ausreichende Beleuchtung von Radwegen. Dabei sollten intelligente<br>
Beleuchtungssysteme zum Einsatz kommen (Dimmen per Bewegungsmelder).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Aufstellung moderner elektronisch gesteuerter Fahrradboxen auch mit<br>
Lademöglichkeiten für Pedelecs an touristischen Highlights (z.B. Dom,<br>
Museum, Marktplatz, Petriförder, Schiffshebewerk)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Schaffung eines Bike-Sharing Angebots mit flächendeckenden<br>
Rückgabemöglichkeiten insbesondere auch für Pendler*innen und für den<br>
Fahrradtourismus</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine deutlich bessere Radverkehrsführung in der Ernst-Reuter-<br>
Allee/Bahnhofsbereich gegenüber der planfestgestellten Variante der<br>
Tunnelplanung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Öffentlicher Nahverkehr</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein attraktiver öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) bildet das Rückgrat des<br>
städtischen Verkehrs. Der Nahverkehrsplan 2018 (NVP) stellt für uns das<br>
Minimalprogramm für die Entwicklung des ÖPNV dar. Unsere Forderungen zum Ausbau<br>
des öffentlichen Nahverkehrs gehen über die konsequente Umsetzung des NVP 2018<br>
hinaus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zur Behebung des Instandhaltungsrückstaus an Gleisanlagen die Zuweisungen<br>
der Landeshauptstadt erhöhen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>statt der regelmäßigen Fahrpreiserhöhungen ein Moratorium und Prüfung<br>
neuer Finanzierungsmöglichkeiten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Einführung eines verbilligten Sozialtickets für Hartz IV-<br>
Empfänger*innen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>allen Schüler*innen den ÖPNV an allen Tagen rund um die Uhr kostenfrei zur<br>
Verfügung stellen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die zügige Fertigstellung der 2. Nord-Süd-Verbindung der Straßenbahn mit<br>
weitest gehendem Erhalt der Straßenbäume</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Schaffung einer Buslinie vom Hauptbahnhof über die Jakobstraße zum<br>
Wissenschaftshafen/Werner-Heisenberg-Straße und die Beibehaltung der<br>
Busverbindung vom Neustädter Feld über Mittagstraße zur Neuen Neustadt und<br>
deren Verlängerung in die Alte Neustadt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Erweiterung des Straßenbahnnetzes nach Ottersleben, über die<br>
Jakobstraße sowie von der Brückstraße über die Berliner Chaussee, um die<br>
Angersiedlung und die Sportarenen anzuschließen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den zügigen vollständigen barrierefreien Ausbau aller ÖPNV-Haltestellen<br>
(10 Stück/Jahr)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die konsequente ÖPNV-Bevorrechtigung an allen Ampelanlagen und die<br>
Ausweisung von mehr ÖPNV-Spuren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>nach und nach alle Busse und Straßenbahnen mit Klimaanlagen, WLAN und USB-<br>
Anschlüssen ausstatten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Weiterentwicklung der ‚EasyGo‘-App auch zum Kauf aller Kartenangebote<br>
und die Nutzung elektronischer Zahlungsmittel (EC-Karte, Kredit-Karte,<br>
Kontaktloses Zahlen) an den Fahrscheinautomaten ohne Vernachlässigung des<br>
Vorverkaufs von Blockfahrscheinen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zur Bekämpfung fahrzeugbedingter Ausfälle im Straßenbahn- und Busverkehr<br>
ist eine mindestens 20%ige barrierefreie Reserve vorzuhalten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>finanzielle Anreize zur Ausweitung der flexiblen Dienste und Einstellung<br>
von mindestens 10 % mehr Personal mit Fahrdiensteignung, damit es zu<br>
deutlich weniger Fahrtausfällen kommt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Sonstiger Verkehr</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Obwohl das Konzept der autogerechten Stadt längst überholt ist, fördert<br>
Magdeburgs Stadtverwaltung nach wie vor hauptsächlich den motorisierten<br>
Individualverkehr (MIV). Umfragen zeigen deutlich, dass viele Menschen anders<br>
mobil sein wollen. Wir setzen auf eine „Autoarme Innenstadt“ mit<br>
Verkehrsberuhigung und Tempobegrenzungen nicht nur auf Wohnstraßen. Der<br>
Autoverkehr darf angesichts der Klimaziele nicht länger bevorzugt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die baldige Realisierung der neuen Strombrücke und die denkmalgerechte<br>
Sanierung der Anna-Ebert-Brücke. Eine weitere Straßenbrücke halten wir für<br>
entbehrlich und auch nicht finanzierbar.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die zügige Freigabe der Tunnelbaustelle für Fuß- und Radverkehr und ÖPNV<br>
sowie die baldige Fertigstellung des von uns nicht gewollten<br>
Tunnelprojekts mit der Umsetzung der stadtgestalterischen Elemente<br>
(Tunneleingänge, Lichtkonzept usw.) entsprechend den Ergebnissen des<br>
Gestaltungswettbewerbs von 2012 und mit der Nachbesserung der<br>
Treppenaufgänge am Kölner Platz durch Rolltreppen oder Aufzüge</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Aufbau eines Netzes von mehr als 120 Stromtankstellen insbesondere in<br>
Wohnquartieren mit Mehrfamilienhäusern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Unterstützung des Carsharings durch Bereitstellung von Standplätzen im<br>
öffentlichen Raum, Verknüpfung mit ÖPNV- und Radabstellanlagen und dessen<br>
stärkere Nutzung durch die Stadtverwaltung und ihre Unternehmen</li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 30 Jan 2019 18:59:28 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KW 02NEU3: Kapitel 02 - Stadtentwicklung – GRÜNE Urbanität für Magdeburg</title>
                        <link>https://gruenewelle.antragsgruen.de/gruenewelle/Kapitel_2_-_Stadtentwicklung__GRUeNE_Urbanitaet_fuer_Magdeburg-32087</link>
                        <author>Kreisvorstand (beschlossen am: 17.01.2019)</author>
                        <guid>https://gruenewelle.antragsgruen.de/gruenewelle/Kapitel_2_-_Stadtentwicklung__GRUeNE_Urbanitaet_fuer_Magdeburg-32087</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Von der Renaissance der Städte konnte auch unsere Stadt in den letzten Jahren profitieren. Um Magdeburg dauerhaft attraktiv für seine Bewohner*innen und Gäste zu gestalten, müssen Straßen und Plätze mit Aufenthaltsqualität geschaffen, das Stadtgrün weiterentwickelt und ein soziales Auseinanderdriften von Stadtteilen verhindert werden. Notwendig ist eine demokratisch legitimierte und mit intensiver Bürger*innenbeteiligung begleitete Stadtplanung, die innerhalb der Stadtverwaltung ein höheres Gewicht erhalten muss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Hierzu ist es notwendig, dass:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Stadtplanung nicht mehr nur vorhabenbezogen reagiert, sondern vorausschauend und transparent plant.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>erweiterte Möglichkeiten zur Bürger*innenbeteiligung geschaffen werden. Die Beteiligung muss sowohl online als auch offline barrierefrei möglich sein, in einem frühen Planungsstadium erfolgen und die Informationsveranstaltungen sollen jeweils im betroffenen Stadtteil durchgeführt werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>für städtebauliche Entwicklungen Ideenwettbewerbe und für städtebaulich bedeutsame Bauwerke Gestaltungswettbewerbe durchgeführt werden. Vor Auslobung ist die Aufgabenstellung öffentlich zu diskutieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>städtische Grundstücke langfristig für künftige Entwicklungen gesichert und deshalb nicht verkauft, sondern in Erbpacht vergeben oder als potentielle Entwicklungsflächen im Bestand behalten werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Noch immer fehlt es in unserer Innenstadt an Flair und auch ohne Auto attraktiv nutzbaren Wegen und Plätzen. Sie wird durch Verkehrsachsen zerschnitten. Der Schwerpunkt der nächsten Jahre muss die Suche nach einer neuen Qualität in Magdeburgs Mitte werden. Unsere Innenstadt ist sowohl durch bauliche Verdichtung mit kleinteiliger, zum Flanieren einladender Nutzungsmischung als auch durch Stärkung des innerstädtischen Grüns lebenswerter zu gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>durchsetzen, dass der Beschluss zur Erstellung eines Rahmenplanes Innenstadt zügig und mit intensiver Stadtrats- und Bürger*innenbeteiligung umgesetzt wird</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Verdichtung der Innenstadt mit kleinteiligen Strukturen und Nutzungen für mehr Urbanität</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Aufenthaltsqualität stärken, indem wir den Durchgangsverkehr aus der Innenstadt verbannen (unter anderem Rückbau der Ernst-Reuter-Allee zwischen Otto-von-Guericke- und Jakobstraße zu einer Erschließungsstraße)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>bezahlbares Wohnen für alle Bevölkerungsschichten in der Innenstadt sichern – durch Festsetzungen in Bebauungsplänen und durch die Politik unserer Wohnungsbaugesellschaft</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Mix aus kleinteiligem Handel, Gastronomie, Kultur, Dienstleistung und Wohnen in der Innenstadt und den Stadtteilzentren stärken</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>attraktivere und besser nutzbare öffentliche Plätze - durch mehr Grün und Sitzbänke, durch Sport- und Spielmöglichkeiten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Alten Markt zur guten Stube der Stadt entwickeln. Dazu gehört neben Grün und Gastronomie auf der Platzfläche eine verstärkte gastronomische, kulturelle und Handelsnutzung einschließlich möglicher Neubauten im Umfeld des Platzes.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Domplatz verkehrsberuhigt gestalten und dessen öffentliche Nutzung neben dem Theater-Open-Air erweitern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Bereich um den Hasselbachplatz in seiner Nutzung als Kneipenviertel durch städtebauliche und organisatorische Maßnahmen sichern und verbessern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Bereich um die Brandenburger Straße aufwerten und zu einem Kreativviertel entwickeln</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>grüne Erholungsbereiche in der Innenstadt und straßenbegleitendes Grün weiterentwickeln</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>fußgänger*innen- und fahrradfreundliche Verknüpfungen des Elbufers mit der Innenstadt und den Stadtteilen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mehrgenerationenhäuser und demokratische Wohnprojekte fördern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Den Herausforderungen an ein gesundes Stadtklima kann Magdeburg mit mehr Stadtgrün, der Umgestaltung von Stadtstraßen zu Alleen, Gebäudebegrünungen und der Freihaltung von Frischluftschneisen begegnen. Die Bebauung und Versiegelung von Freiflächen und landwirtschaftlichen Flächen am Stadtrand muss wirksam gestoppt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Stadtteile stärken, deren jeweilige Spezifika weiterentwickeln, Förderprogramme zielgenau einsetzen sowie gewachsene dörfliche Strukturen in den Ortsteilen erhalten und aufwerten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Brachen und Baulücken wieder nutzen, um Bauen auf der grünen Wiese und eine Zersiedelung der Landschaft zu stoppen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>durchsetzen, dass keine Baugebiete mehr auf landwirtschaftlichen Flächen (grüne Wiese) errichtet werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>unsere Stadtstraßen durch umfangreiche Baumpflanzungen aufwerten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Begrünung von Dächern und Fassaden durch Vorbildfunktion der Stadt, durch Information und Beratung sowie durch Förderprogramme unterstützen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Stadt der kurzen Wege, in der durch kleinteilige Nutzungsmischung der größte Teil der Wege zu Fuß und mit dem Fahrrad zurückgelegt werden kann</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Barrierefreiheit und sichere Wege im Straßenverkehr für alle Altersgruppen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Grünverbindungen zwischen den Stadtteilen und ins Umland sichern und stärken</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die stärkere Berücksichtigung ökologischer Belange des Bauens, z.B. durch Modellvorhaben bei Sanierungen und Neubauten, durch die Vorbildfunktion der Stadt bei eigenen Bauvorhaben sowie durch Festsetzungen in Bebauungsplänen und durch ein Demonstrationszentrum „Nachhaltiges Bauen“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Stadtentwicklung an den Achsen des öffentlichen Nahverkehrs konzentrieren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass in Magdeburg eine autofreie Siedlung als Modellprojekt „Wohnen ohne eigenes Auto“ entsteht – in guter Lage zum ÖPNV, eingebunden in ein Radverkehrsnetz und mit Car-Sharing-Angeboten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass der Stadtmarsch frei von Wohnbebauung bleibt. Dieses Areal soll als Bindeglied zwischen dem Stadtpark Rothehorn und Innenstadt/Messeplatz für eine vielfältige Sport- und Freizeitnutzung mit Freiluftangeboten und nur untergeordneter Bebauung entwickelt werden. Damit kann ein grünes, aber intensiv genutztes Gegenüber zur bebauten Innenstadt in diesem hochwassergefährdeten Bereich entstehen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Sanierung und Neubau für genossenschaftliches Wohnen und Arbeiten/Selbstnutzerprojekte durch Grundstücksbereitstellung und Förderung unterstützen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>durch Beratung, Wettbewerbe und Förderung die Wohnungsunternehmen dazu bewegen, dass sie ihre Höfe ökologisch wertvoll und vielfältig nutzbar (um-)gestalten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>historische und stadtbildprägende Bausubstanz wirksamer schützen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dem sozialen Auseinanderdriften dadurch entgegenwirken, dass in benachteiligten Stadtquartieren Förderprogramme konzentriert, Quartiersmanager*innen und Streetworker*innen eingesetzt und soziale Projekte (insbesondere Wohnprojekte) unterstützt werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mehrgenerationenhäuser und demokratische Wohnprojekte fördern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>Verkehr - Magdeburg bewegt sich ökologisch</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle Menschen in unserer Stadt sollen ihre Ziele sicher, zügig, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Umwelt">umweltschonend</a>, barrierefrei und sozialverträglich erreichen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Verbesserung der Lebensqualität und zur Erreichung der Klimaschutzziele muss auch in Magdeburg eine Verkehrswende eingeleitet werden. Wir streben eine „Autoarme Innenstadt“ an, indem wir den ‚Umweltverbund‘ aus Fußverkehr, Radverkehr und Öffentlicher Nahverkehr fördern. Alle vier Verkehrsträger sollen mit einem Anteil von jeweils 25 % aller Wege gleichberechtigt nebeneinanderstehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die im Verkehrsentwicklungsplan 2030Plus vorgeschlagenen Maßnahmen zur Stärkung des Umweltverbundes sind umzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Fußverkehr und Barrierefreiheit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Wege lassen sich zu Fuß sehr gut bewältigen. Ein Fünftel aller mit dem Auto zurückgelegten Wege ist kürzer als zwei Kilometer. Die meisten dieser Wege könnten problemlos zu Fuß zurückgelegt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Luftverschmutzung, Lärmbelastung, städtebauliche Defizite und Unfallgefahren machen jedoch das Zu-Fuß-Gehen unattraktiv. Deshalb braucht die Stadt mehr Fußgängerzonen und verkehrsberuhigte Bereiche, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen, womit auch der Einzelhandel gestärkt wird. Die Auswirkungen und Akzeptanz der Bürger*innen und Geschäftsleute kann durch Testphasen geprüft werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der barrierefreie Ausbau von Verkehrsanlagen, insbesondere von bestehenden Straßenbahnhaltestellen ist seit Jahren vernachlässigt. Dass es auch anders gehen kann, zeigt das Stadtbahnprogramm von Halle (Saale).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir wollen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>das Zu-Fuß-Gehen stadtweit im Hinblick auf Sicherheit, Barrierefreiheit und Durchlässigkeit prüfen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein Schulwegsicherungsprogramm, um Unfallschwerpunkte zu beseitigen, damit alle Kinder sicher und allein zu ihren Schulen und Sportstätten kommen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Mittel für Instandsetzungsmaßnahmen von Fußwegen erhöhen und den Haushaltstitel für Bordsteinabsenkungen wieder einführen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die konsequente Einrichtung flächendeckender Tempo 30-Zonen, Anordnung von Tempo 30 im Bereich von Schulen, Kindertagesstätten und Altenpflegeheimen sowie Temporeduzierungen auf ausgewählten Erschließungsstraßen wie z.B. auf dem Klusdamm</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>im Südabschnitt des Breiten Weges verkehrsberuhigte Bereiche zwischen Hasselbachplatz und Keplerstraße und zwischen Bärstraße und Ernst-Reuter-Allee ausweisen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Durchgangsverkehr in der Innenstadt reduzieren und verkehrsberuhigende Maßnahmen in der Ernst-Reuter-Allee und im Breiten Weg vornehmen („Ein Herz für Magdeburg“) sowie den Rückbau der Reuter-Allee zwischen Otto-von-Guericke- und Jakobstraße. Die Maßnahmen sind in enger Abstimmung mit den Bürger*innen und Geschäftsleuten zunächst auszuprobieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität, der Sicherheit und aus Lärmschutzgründen die Große Diesdorfer Straße und die ‚Hauptstraße‘ zwischen Buckau und Westerhüsen umweltgerecht und barrierefrei umgebaut werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mehr sichere Überquerungsmöglichkeiten an großen Straßen (z.B. Mittelinseln) und mehr Zebrastreifen entstehen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass Fußgänger*innen an Ampelanlagen nicht länger als 60 Sekunden warten müssen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>bauliche und organisatorische Maßnahmen gegen Falschparker*innen an Kreuzungsbereichen und auf Geh- und Radwegen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Radverkehr</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn wir das Klima retten wollen, dann müssen mehr Menschen öfter vom Auto auf das Rad umsteigen. Doch nur, wer sich sicher fühlt, steigt um. Dafür muss noch viel in Magdeburg getan werden. Der Radverkehr braucht vor allem mehr Fläche und es muss deutlich mehr Geld in die Infrastruktur investiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine verlässliche Bereitstellung von 11,00 € je Einwohner*in und Jahr für den Radverkehr im Haushalt unserer Stadt entsprechend der Empfehlung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP 2020) und die Nutzung entsprechender Förderprogramme</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine(n) Radverkehrsbeauftragte(n), der die Geschäfte der Arbeitsgruppe Radverkehr führt, die Planungen zum Fahrradverkehr koordiniert, bei allen Straßenbauten die Belange des Radverkehrs überprüft und Kampagnen zur Förderung des Radverkehrs organisiert</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein lückenloses Radverkehrsnetz zwischen allen Stadtteilen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass die noch immer ausstehenden Investitionsmaßnahmen der Radverkehrskonzeption 2004-2012 endlich realisiert werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>innerstädtische Radschnellverbindungen und Radschnellwege in das Umland u.a. nach Osterweddingen, Schönebeck, entlang der 2. Nord-Süd-Verbindung bis nach Barleben und Wolmirstedt und mit Umnutzung der denkmalgeschützten Kanonenbahnbrücke bis nach Biederitz</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausweisung von Fahrradstraßen - wie in der Goethestraße geplant - und die Freigabe von Einbahnstraßen für den Radverkehr in beide Richtungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Projektierung von Radverkehrsanlagen an großen Straßen zukünftig vorzugsweise als geschützte Radfahrstreifen („Protected Bike Lane“). Wenn hierfür die Straßenbreite nicht ausreicht, sind Radfahrstreifen und Schutzstreifen entsprechend den Empfehlungen zur Anlage von Radverkehrsanlagen (ERA 2010) abzumarkieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass Radverkehrsanlagen zukünftig grundsätzlich mit Asphaltoberflächen angelegt werden und auf Kopfsteinpflasterstraßen Teil-Asphaltierungen vorgenommen werden (z.B. beschlossenes Pilotprojekt Wilhelm-Külz-Straße).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass bei Grundstückszufahrten künftig die vorfahrtberechtigten Radwege grundsätzlich gemäß der ERA 2010 asphaltiert oder glatt gepflastert ausgeführt werden. Mit Natursteinpflaster ausgestattete Zufahrten sind nach und nach umzubauen (entsprechende Mittel stehen für die Jahre 2019-2021 zur Verfügung).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Schaffung weiterer sicherer Abstellmöglichkeiten im öffentlichen Raum – ggf. auch durch Umwidmung von Autostellflächen, wenn keine anderen Flächen zur Verfügung stehen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die baldige Realisierung des Fahrradparkhauses am Hauptbahnhof</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die zügige Inkraftsetzung der beschlossenen Fahrradabstellsatzung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die konsequente Ahndung unberechtigten Parkens auf Behindertenparkplätzen, auf Rad- und Fußwegen durch den Ausbau der Fahrradstaffel des Ordnungsamtes und verstärkte Kontrollen. Die MVB und der Abfallwirtschaftsbetrieb müssen das Recht bekommen, selbst abzuschleppen. Eine Vergabe von Kontrolle und Abschleppen an Unternehmen auf Provisionsbasis ist zu prüfen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine ausreichende Beleuchtung von Radwegen. Dabei sollten intelligente Beleuchtungssysteme zum Einsatz kommen (Dimmen per Bewegungsmelder).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Aufstellung moderner elektronisch gesteuerter Fahrradboxen auch mit Lademöglichkeiten für Pedelecs an touristischen Highlights (z.B. Dom, Museum, Marktplatz, Petriförder, Schiffshebewerk)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Schaffung eines Bike-Sharing Angebots mit flächendeckenden Rückgabemöglichkeiten insbesondere auch für Pendler*innen und für den Fahrradtourismus</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine deutlich bessere Radverkehrsführung in der Ernst-Reuter-Allee/Bahnhofsbereich gegenüber der planfestgestellten Variante der Tunnelplanung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Öffentlicher Nahverkehr</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein attraktiver öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) bildet das Rückgrat des städtischen Verkehrs. Der Nahverkehrsplan 2018 (NVP) stellt für uns das Minimalprogramm für die Entwicklung des ÖPNV dar. Unsere Forderungen zum Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs gehen über die konsequente Umsetzung des NVP 2018 hinaus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zur Behebung des Instandhaltungsrückstaus an Gleisanlagen die Zuweisungen der Landeshauptstadt erhöhen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>statt der regelmäßigen Fahrpreiserhöhungen ein Moratorium und Prüfung neuer Finanzierungsmöglichkeiten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Einführung eines verbilligten Sozialtickets für Hartz IV-Empfänger*innen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>allen Schüler*innen den ÖPNV an allen Tagen rund um die Uhr kostenfrei zur Verfügung stellen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die zügige Fertigstellung der 2. Nord-Süd-Verbindung der Straßenbahn mit weitest gehendem Erhalt der Straßenbäume</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Schaffung einer Buslinie vom Hauptbahnhof über die Jakobstraße zum Wissenschaftshafen/Werner-Heisenberg-Straße und die Beibehaltung der Busverbindung vom Neustädter Feld über Mittagstraße zur Neuen Neustadt und deren Verlängerung in die Alte Neustadt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Erweiterung des Straßenbahnnetzes nach Ottersleben, über die Jakobstraße sowie von der Brückstraße über die Berliner Chaussee, um die Angersiedlung und die Sportarenen anzuschließen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den zügigen vollständigen barrierefreien Ausbau aller ÖPNV-Haltestellen (10 Stück/Jahr)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die konsequente ÖPNV-Bevorrechtigung an allen Ampelanlagen und die Ausweisung von mehr ÖPNV-Spuren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>nach und nach alle Busse und Straßenbahnen mit Klimaanlagen, WLAN und USB-Anschlüssen ausstatten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Weiterentwicklung der ‚EasyGo‘-App auch zum Kauf aller Kartenangebote und die Nutzung elektronischer Zahlungsmittel (EC-Karte, Kredit-Karte, Kontaktloses Zahlen) an den Fahrscheinautomaten ohne Vernachlässigung des Vorverkaufs von Blockfahrscheinen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zur Bekämpfung fahrzeugbedingter Ausfälle im Straßenbahn- und Busverkehr ist eine mindestens 20%ige barrierefreie Reserve vorzuhalten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>finanzielle Anreize zur Ausweitung der flexiblen Dienste und Einstellung von mindestens 10 % mehr Personal mit Fahrdiensteignung, damit es zu deutlich weniger Fahrtausfällen kommt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Sonstiger Verkehr </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Obwohl das Konzept der autogerechten Stadt längst überholt ist, fördert Magdeburgs Stadtverwaltung nach wie vor hauptsächlich den motorisierten Individualverkehr (MIV). Umfragen zeigen deutlich, dass viele Menschen anders mobil sein wollen. Wir setzen auf eine „Autoarme Innenstadt“ mit Verkehrsberuhigung und Tempobegrenzungen nicht nur auf Wohnstraßen. Der Autoverkehr darf angesichts der Klimaziele nicht länger bevorzugt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die baldige Realisierung der neuen Strombrücke und die denkmalgerechte Sanierung der Anna-Ebert-Brücke. Eine weitere Straßenbrücke halten wir für entbehrlich und auch nicht finanzierbar.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die zügige Freigabe der Tunnelbaustelle für Fuß- und Radverkehr und ÖPNV sowie die baldige Fertigstellung des von uns nicht gewollten Tunnelprojekts mit der Umsetzung der stadtgestalterischen Elemente (Tunneleingänge, Lichtkonzept usw.) entsprechend den Ergebnissen des Gestaltungswettbewerbs von 2012 und mit der Nachbesserung der Treppenaufgänge am Kölner Platz durch Rolltreppen oder Aufzüge</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Aufbau eines Netzes von mehr als 120 Stromtankstellen insbesondere in Wohnquartieren mit Mehrfamilienhäusern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Unterstützung des Carsharings durch Bereitstellung von Standplätzen im öffentlichen Raum, Verknüpfung mit ÖPNV- und Radabstellanlagen und dessen stärkere Nutzung durch die Stadtverwaltung und ihre Unternehmen</li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 30 Jan 2019 18:31:52 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KW 02NEU2: Kapitel 02 - Stadtentwicklung – GRÜNE Urbanität für Magdeburg</title>
                        <link>https://gruenewelle.antragsgruen.de/gruenewelle/motion/9628</link>
                        <author>Kreisvorstand (beschlossen am: 17.01.2019)</author>
                        <guid>https://gruenewelle.antragsgruen.de/gruenewelle/motion/9628</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Von der Renaissance der Städte konnte auch unsere Stadt in den letzten Jahren profitieren. Um Magdeburg dauerhaft attraktiv für seine Bewohner*innen und Gäste zu gestalten, müssen Straßen und Plätze mit Aufenthaltsqualität geschaffen, das Stadtgrün weiterentwickelt und ein soziales Auseinanderdriften von Stadtteilen verhindert werden. Notwendig ist eine demokratisch legitimierte und mit intensiver Bürger*innenbeteiligung begleitete Stadtplanung, die innerhalb der Stadtverwaltung ein höheres Gewicht erhalten muss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Hierzu ist es notwendig, dass:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Stadtplanung nicht mehr nur vorhabenbezogen reagiert, sondern vorausschauend und transparent plant.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>erweiterte Möglichkeiten zur Bürger*innenbeteiligung geschaffen werden. Die Beteiligung muss sowohl online als auch offline barrierefrei möglich sein, in einem frühen Planungsstadium erfolgen und die Informationsveranstaltungen sollen jeweils im betroffenen Stadtteil durchgeführt werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>für städtebauliche Entwicklungen Ideenwettbewerbe und für städtebaulich bedeutsame Bauwerke Gestaltungswettbewerbe durchgeführt werden. Vor Auslobung ist die Aufgabenstellung öffentlich zu diskutieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>städtische Grundstücke langfristig für künftige Entwicklungen gesichert und nicht verkauft, sondern in Erbpacht vergeben oder als potentielle Entwicklungsflächen im Bestand behalten werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Noch immer fehlt es in unserer Stadt an innerstädtischem Flair, unsere Innenstadt wird durch Verkehrsachsen zerschnitten. Der Schwerpunkt der nächsten Jahre muss die Suche nach einer neuen Qualität in Magdeburgs Mitte werden. Unsere Innenstadt ist sowohl durch bauliche Verdichtung mit kleinteiliger, zum Flanieren einladender Nutzungsmischung als auch durch Stärkung des innerstädtischen Grüns lebenswerter zu gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>durchsetzen, dass der Beschluss zur Erstellung eines Rahmenplanes Innenstadt zügig und mit intensiver Stadtrats- und Bürger*innenbeteiligung umgesetzt wird</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Verdichtung der Innenstadt mit kleinteiligen Strukturen und Nutzungen für mehr Urbanität</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Aufenthaltsqualität stärken, indem wir den Durchgangsverkehr aus der Innenstadt verbannen (unter anderem Rückbau der Ernst-Reuter-Allee zwischen Otto-von-Guericke- und Jakobstraße zu einer Erschließungsstraße)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>bezahlbares Wohnen für alle Bevölkerungsschichten in der Innenstadt sichern – durch Festsetzungen in Bebauungsplänen und durch die Politik unserer Wohnungsbaugesellschaft</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Mix aus kleinteiligem Handel, Gastronomie, Kultur, Dienstleistung und Wohnen in der Innenstadt und den Stadtteilzentren stärken</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>attraktivere und besser nutzbare öffentliche Plätze - durch mehr Grün und Sitzbänke, durch Sport- und Spielmöglichkeiten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Alten Markt zur guten Stube der Stadt entwickeln. Dazu gehört neben Grün und Gastronomie auf der Platzfläche eine verstärkte gastronomische, kulturelle und Handelsnutzung einschließlich möglicher Neubauten im Umfeld des Platzes.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Domplatz verkehrsberuhigt gestalten und dessen öffentliche Nutzung neben dem Theater-Open-Air erweitern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Bereich um den Hasselbachplatz in seiner Nutzung als Kneipenviertel durch städtebauliche und organisatorische Maßnahmen sichern und verbessern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Bereich um die Brandenburger Straße aufwerten und zu einem Kreativviertel entwickeln</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>grüne Erholungsbereiche in der Innenstadt und straßenbegleitendes Grün weiterentwickeln</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>fußgänger*innen- und fahrradfreundliche Verknüpfungen des Elbufers mit der Innenstadt und den Stadtteilen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mehrgenerationenhäuser und demokratische Wohnprojekte fördern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Den Herausforderungen an ein gesundes Stadtklima kann Magdeburg mit mehr Stadtgrün, der Umgestaltung von Stadtstraßen zu Alleen, Gebäudebegrünungen und der Freihaltung von Frischluftschneisen begegnen. Die Bebauung und Versiegelung von Freiflächen und landwirtschaftlichen Flächen am Stadtrand muss wirksam gestoppt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Stadtteile stärken, deren jeweilige Spezifika weiterentwickeln, Förderprogramme zielgenau einsetzen sowie gewachsene dörfliche Strukturen in den Ortsteilen erhalten und aufwerten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Brachen und Baulücken wieder nutzen, um Bauen auf der grünen Wiese und eine Zersiedelung der Landschaft zu stoppen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>durchsetzen, dass keine Baugebiete mehr auf landwirtschaftlichen Flächen (grüne Wiese) errichtet werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>unsere Stadtstraßen durch umfangreiche Baumpflanzungen aufwerten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Begrünung von Dächern und Fassaden durch Vorbildfunktion der Stadt, durch Information und Beratung sowie durch Förderprogramme unterstützen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Stadt der kurzen Wege, in der durch kleinteilige Nutzungsmischung der größte Teil der Wege zu Fuß und mit dem Fahrrad zurückgelegt werden kann</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Barrierefreiheit und sichere Wege im Straßenverkehr für alle Altersgruppen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Grünverbindungen zwischen den Stadtteilen und ins Umland sichern und stärken</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die stärkere Berücksichtigung ökologischer Belange des Bauens, z.B. durch Modellvorhaben bei Sanierungen und Neubauten, durch die Vorbildfunktion der Stadt bei eigenen Bauvorhaben sowie durch Festsetzungen in Bebauungsplänen und durch ein Demonstrationszentrum „Nachhaltiges Bauen“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Stadtentwicklung an den Achsen des öffentlichen Nahverkehrs konzentrieren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass in Magdeburg eine autofreie Siedlung als Modellprojekt „Wohnen ohne eigenes Auto“ entsteht – in guter Lage zum ÖPNV, eingebunden in ein Radverkehrsnetz und mit Car-Sharing-Angeboten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass der Stadtmarsch frei von Wohnbebauung bleibt. Dieses Areal soll als Bindeglied zwischen dem Stadtpark Rothehorn und Innenstadt/Messeplatz für eine vielfältige Sport- und Freizeitnutzung mit Freiluftangeboten und nur untergeordneter Bebauung entwickelt werden. Damit kann ein grünes, aber intensiv genutztes Gegenüber zur bebauten Innenstadt in diesem hochwassergefährdeten Bereich entstehen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Sanierung und Neubau für genossenschaftliches Wohnen und Arbeiten/Selbstnutzerprojekte durch Grundstücksbereitstellung und Förderung unterstützen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>durch Beratung, Wettbewerbe und Förderung die Wohnungsunternehmen dazu bewegen, dass sie ihre Höfe ökologisch wertvoll und vielfältig nutzbar (um-)gestalten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>historische und stadtbildprägende Bausubstanz wirksamer schützen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dem sozialen Auseinanderdriften dadurch entgegenwirken, dass in benachteiligten Stadtquartieren Förderprogramme konzentriert, Quartiersmanager*innen und Streetworker*innen eingesetzt und soziale Projekte (insbesondere Wohnprojekte) unterstützt werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mehrgenerationenhäuser und demokratische Wohnprojekte fördern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>Verkehr - Magdeburg bewegt sich ökologisch</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle Menschen in unserer Stadt sollen ihre Ziele sicher, zügig, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Umwelt">umweltschonend</a>, barrierefrei und sozialverträglich erreichen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Verbesserung der Lebensqualität und zur Erreichung der Klimaschutzziele muss auch in Magdeburg eine Verkehrswende eingeleitet werden. Wir streben eine „Autoarme Innenstadt“ an, indem wir den ‚Umweltverbund‘ aus Fußverkehr, Radverkehr und Öffentlicher Nahverkehr fördern. Alle vier Verkehrsträger sollen mit einem Anteil von jeweils 25 % aller Wege gleichberechtigt nebeneinanderstehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die im Verkehrsentwicklungsplan 2030Plus vorgeschlagenen Maßnahmen zur Stärkung des Umweltverbundes sind umzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Fußverkehr und Barrierefreiheit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Wege lassen sich zu Fuß sehr gut bewältigen. Ein Fünftel aller mit dem Auto zurückgelegten Wege ist kürzer als zwei Kilometer. Die meisten dieser Wege könnten problemlos zu Fuß zurückgelegt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Luftverschmutzung, Lärmbelastung, städtebauliche Defizite und Unfallgefahren machen jedoch das Zu-Fuß-Gehen unattraktiv. Deshalb braucht die Stadt mehr Fußgängerzonen und verkehrsberuhigte Bereiche, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen, womit auch der Einzelhandel gestärkt wird. Die Auswirkungen und Akzeptanz der Bürger*innen und Geschäftsleute kann durch Testphasen geprüft werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der barrierefreie Ausbau von Verkehrsanlagen, insbesondere von bestehenden Straßenbahnhaltestellen ist seit Jahren vernachlässigt. Dass es auch anders gehen kann, zeigt das Stadtbahnprogramm von Halle (Saale).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir wollen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>das Zu-Fuß-Gehen stadtweit im Hinblick auf Sicherheit, Barrierefreiheit und Durchlässigkeit prüfen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein Schulwegsicherungsprogramm, um Unfallschwerpunkte zu beseitigen, damit alle Kinder sicher und allein zu ihren Schulen und Sportstätten kommen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Mittel für Instandsetzungsmaßnahmen von Fußwegen erhöhen und den Haushaltstitel für Bordsteinabsenkungen wieder einführen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die konsequente Einrichtung flächendeckender Tempo 30-Zonen, Anordnung von Tempo 30 im Bereich von Schulen, Kindertagesstätten und Altenpflegeheimen sowie Temporeduzierungen auf ausgewählten Erschließungsstraßen wie z.B. auf dem Klusdamm</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>im Südabschnitt des Breiten Weges verkehrsberuhigte Bereiche zwischen Hasselbachplatz und Keplerstraße und zwischen Bärstraße und Ernst-Reuter-Allee ausweisen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Durchgangsverkehr in der Innenstadt reduzieren und verkehrsberuhigende Maßnahmen in der Ernst-Reuter-Allee und im Breiten Weg vornehmen („Ein Herz für Magdeburg“) sowie den Rückbau der Reuter-Allee zwischen Otto-von-Guericke- und Jakobstraße. Die Maßnahmen sind in enger Abstimmung mit den Bürger*innen und Geschäftsleuten zunächst auszuprobieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität, der Sicherheit und aus Lärmschutzgründen die Große Diesdorfer Straße und die ‚Hauptstraße‘ zwischen Buckau und Westerhüsen umweltgerecht und barrierefrei umgebaut werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mehr sichere Überquerungsmöglichkeiten an großen Straßen (z.B. Mittelinseln) und mehr Zebrastreifen entstehen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass Fußgänger*innen an Ampelanlagen nicht länger als 60 Sekunden warten müssen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>bauliche und organisatorische Maßnahmen gegen Falschparker*innen an Kreuzungsbereichen und auf Geh- und Radwegen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Radverkehr</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn wir das Klima retten wollen, dann müssen mehr Menschen öfter vom Auto auf das Rad umsteigen. Doch nur, wer sich sicher fühlt, steigt um. Dafür muss noch viel in Magdeburg getan werden. Der Radverkehr braucht vor allem mehr Fläche und es muss deutlich mehr Geld in die Infrastruktur investiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine verlässliche Bereitstellung von 11,00 € je Einwohner*in und Jahr für den Radverkehr im Haushalt unserer Stadt entsprechend der Empfehlung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP 2020) und die Nutzung entsprechender Förderprogramme</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine(n) Radverkehrsbeauftragte(n), der die Geschäfte der Arbeitsgruppe Radverkehr führt, die Planungen zum Fahrradverkehr koordiniert, bei allen Straßenbauten die Belange des Radverkehrs überprüft und Kampagnen zur Förderung des Radverkehrs organisiert</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein lückenloses Radverkehrsnetz zwischen allen Stadtteilen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass die noch immer ausstehenden Investitionsmaßnahmen der Radverkehrskonzeption 2004-2012 endlich realisiert werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>innerstädtische Radschnellverbindungen und Radschnellwege in das Umland u.a. nach Osterweddingen, Schönebeck, entlang der 2. Nord-Süd-Verbindung bis nach Barleben und Wolmirstedt und mit Umnutzung der denkmalgeschützten Kanonenbahnbrücke bis nach Biederitz</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausweisung von Fahrradstraßen - wie in der Goethestraße geplant - und die Freigabe von Einbahnstraßen für den Radverkehr in beide Richtungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Projektierung von Radverkehrsanlagen an großen Straßen zukünftig vorzugsweise als geschützte Radfahrstreifen („Protected Bike Lane“). Wenn hierfür die Straßenbreite nicht ausreicht, sind Radfahrstreifen und Schutzstreifen entsprechend den Empfehlungen zur Anlage von Radverkehrsanlagen (ERA 2010) abzumarkieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass Radverkehrsanlagen zukünftig grundsätzlich mit Asphaltoberflächen angelegt werden und auf Kopfsteinpflasterstraßen Teil-Asphaltierungen vorgenommen werden (z.B. beschlossenes Pilotprojekt Wilhelm-Külz-Straße).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass bei Grundstückszufahrten künftig die vorfahrtberechtigten Radwege grundsätzlich gemäß der ERA 2010 asphaltiert oder glatt gepflastert ausgeführt werden. Mit Natursteinpflaster ausgestattete Zufahrten sind nach und nach umzubauen (entsprechende Mittel stehen für die Jahre 2019-2021 zur Verfügung).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Schaffung weiterer sicherer Abstellmöglichkeiten im öffentlichen Raum – ggf. auch durch Umwidmung von Autostellflächen, wenn keine anderen Flächen zur Verfügung stehen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die baldige Realisierung des Fahrradparkhauses am Hauptbahnhof</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die zügige Inkraftsetzung der beschlossenen Fahrradabstellsatzung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die konsequente Ahndung unberechtigten Parkens auf Behindertenparkplätzen, auf Rad- und Fußwegen durch den Ausbau der Fahrradstaffel des Ordnungsamtes und verstärkte Kontrollen. Die MVB und der Abfallwirtschaftsbetrieb müssen das Recht bekommen, selbst abzuschleppen. Eine Vergabe von Kontrolle und Abschleppen an Unternehmen auf Provisionsbasis ist zu prüfen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine ausreichende Beleuchtung von Radwegen. Dabei sollten intelligente Beleuchtungssysteme zum Einsatz kommen (Dimmen per Bewegungsmelder).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Aufstellung moderner elektronisch gesteuerter Fahrradboxen auch mit Lademöglichkeiten für Pedelecs an touristischen Highlights (z.B. Dom, Museum, Marktplatz, Petriförder, Schiffshebewerk)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Schaffung eines Bike-Sharing Angebots mit flächendeckenden Rückgabemöglichkeiten insbesondere auch für Pendler*innen und für den Fahrradtourismus</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine deutlich bessere Radverkehrsführung in der Ernst-Reuter-Allee/Bahnhofsbereich gegenüber der planfestgestellten Variante der Tunnelplanung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Öffentlicher Nahverkehr</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein attraktiver öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) bildet das Rückgrat des städtischen Verkehrs. Der Nahverkehrsplan 2018 (NVP) stellt für uns das Minimalprogramm für die Entwicklung des ÖPNV dar. Unsere Forderungen zum Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs gehen über die konsequente Umsetzung des NVP 2018 hinaus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zur Behebung des Instandhaltungsrückstaus an Gleisanlagen die Zuweisungen der Landeshauptstadt erhöhen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>statt der regelmäßigen Fahrpreiserhöhungen ein Moratorium und Prüfung neuer Finanzierungsmöglichkeiten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Einführung eines verbilligten Sozialtickets für Hartz IV-Empfänger*innen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>allen Schüler*innen den ÖPNV an allen Tagen rund um die Uhr kostenfrei zur Verfügung stellen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die zügige Fertigstellung der 2. Nord-Süd-Verbindung der Straßenbahn mit weitest gehendem Erhalt der Straßenbäume</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Schaffung einer Buslinie vom Hauptbahnhof über die Jakobstraße zum Wissenschaftshafen/Werner-Heisenberg-Straße und die Beibehaltung der Busverbindung vom Neustädter Feld über Mittagstraße zur Neuen Neustadt und deren Verlängerung in die Alte Neustadt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Erweiterung des Straßenbahnnetzes nach Ottersleben, über die Jakobstraße sowie von der Brückstraße über die Berliner Chaussee, um die Angersiedlung und die Sportarenen anzuschließen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den zügigen vollständigen barrierefreien Ausbau aller ÖPNV-Haltestellen (10 Stück/Jahr)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die konsequente ÖPNV-Bevorrechtigung an allen Ampelanlagen und die Ausweisung von mehr ÖPNV-Spuren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>nach und nach alle Busse und Straßenbahnen mit Klimaanlagen, WLAN und USB-Anschlüssen ausstatten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Weiterentwicklung der ‚EasyGo‘-App auch zum Kauf aller Kartenangebote und die Nutzung elektronischer Zahlungsmittel (EC-Karte, Kredit-Karte, Kontaktloses Zahlen) an den Fahrscheinautomaten ohne Vernachlässigung des Vorverkaufs von Blockfahrscheinen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zur Bekämpfung fahrzeugbedingter Ausfälle im Straßenbahn- und Busverkehr ist eine mindestens 20%ige barrierefreie Reserve vorzuhalten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>finanzielle Anreize zur Ausweitung der flexiblen Dienste und Einstellung von mindestens 10 % mehr Personal mit Fahrdiensteignung, damit es zu deutlich weniger Fahrtausfällen kommt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Sonstiger Verkehr </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Obwohl das Konzept der autogerechten Stadt längst überholt ist, fördert Magdeburgs Stadtverwaltung nach wie vor hauptsächlich den motorisierten Individualverkehr (MIV). Umfragen zeigen deutlich, dass viele Menschen anders mobil sein wollen. Wir setzen auf eine „Autoarme Innenstadt“ mit Verkehrsberuhigung und Tempobegrenzungen nicht nur auf Wohnstraßen. Der Autoverkehr darf angesichts der Klimaziele nicht länger bevorzugt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die baldige Realisierung der neuen Strombrücke und die denkmalgerechte Sanierung der Anna-Ebert-Brücke. Eine weitere Straßenbrücke halten wir für entbehrlich und auch nicht finanzierbar.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die zügige Freigabe der Tunnelbaustelle für Fuß- und Radverkehr und ÖPNV sowie die baldige Fertigstellung des von uns nicht gewollten Tunnelprojekts mit der Umsetzung der stadtgestalterischen Elemente (Tunneleingänge, Lichtkonzept usw.) entsprechend den Ergebnissen des Gestaltungswettbewerbs von 2012 und mit der Nachbesserung der Treppenaufgänge am Kölner Platz durch Rolltreppen oder Aufzüge</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Aufbau eines Netzes von mehr als 120 Stromtankstellen insbesondere in Wohnquartieren mit Mehrfamilienhäusern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Unterstützung des Carsharings durch Bereitstellung von Standplätzen im öffentlichen Raum, Verknüpfung mit ÖPNV- und Radabstellanlagen und dessen stärkere Nutzung durch die Stadtverwaltung und ihre Unternehmen</li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 30 Jan 2019 18:30:44 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KW 02NEU: Kapitel 02 - Stadtentwicklung – GRÜNE Urbanität für Magdeburg</title>
                        <link>https://gruenewelle.antragsgruen.de/gruenewelle/motion/9627</link>
                        <author>Kreisvorstand (beschlossen am: 17.01.2019)</author>
                        <guid>https://gruenewelle.antragsgruen.de/gruenewelle/motion/9627</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Von der Renaissance der Städte konnte auch unsere Stadt in den letzten Jahren profitieren. Um Magdeburg dauerhaft attraktiv für seine Bewohner*innen und Gäste zu gestalten, müssen Straßen und Plätze mit Aufenthaltsqualität geschaffen, das Stadtgrün weiterentwickelt und ein soziales Auseinanderdriften von Stadtteilen verhindert werden. Notwendig ist eine demokratisch legitimierte und mit intensiver Bürger*innenbeteiligung begleitete Stadtplanung, die innerhalb der Stadtverwaltung ein höheres Gewicht erhalten muss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Hierzu ist es notwendig, dass:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Stadtplanung nicht mehr nur vorhabenbezogen reagiert, sondern vorausschauend und transparent plant.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>erweiterte Möglichkeiten zur Bürger*innenbeteiligung geschaffen werden. Die Beteiligung muss sowohl online als auch offline barrierefrei möglich sein und in einem frühen Planungsstadium erfolgen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>für städtebauliche Entwicklungen Ideenwettbewerbe und für städtebaulich bedeutsame Bauwerke Gestaltungswettbewerbe durchgeführt werden. Vor Auslobung ist die Aufgabenstellung öffentlich zu diskutieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>städtische Grundstücke langfristig für künftige Entwicklungen gesichert und nicht verkauft, sondern in Erbpacht vergeben oder als potentielle Entwicklungsflächen im Bestand behalten werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Noch immer fehlt es in unserer Stadt an innerstädtischem Flair, unsere Innenstadt wird durch Verkehrsachsen zerschnitten. Der Schwerpunkt der nächsten Jahre muss die Suche nach einer neuen Qualität in Magdeburgs Mitte werden. Unsere Innenstadt ist sowohl durch bauliche Verdichtung mit kleinteiliger, zum Flanieren einladender Nutzungsmischung als auch durch Stärkung des innerstädtischen Grüns lebenswerter zu gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>durchsetzen, dass der Beschluss zur Erstellung eines Rahmenplanes Innenstadt zügig und mit intensiver Stadtrats- und Bürger*innenbeteiligung umgesetzt wird</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Verdichtung der Innenstadt mit kleinteiligen Strukturen und Nutzungen für mehr Urbanität</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Aufenthaltsqualität stärken, indem wir den Durchgangsverkehr aus der Innenstadt verbannen (unter anderem Rückbau der Ernst-Reuter-Allee zwischen Otto-von-Guericke- und Jakobstraße zu einer Erschließungsstraße)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>bezahlbares Wohnen für alle Bevölkerungsschichten in der Innenstadt sichern – durch Festsetzungen in Bebauungsplänen und durch die Politik unserer Wohnungsbaugesellschaft</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Mix aus kleinteiligem Handel, Gastronomie, Kultur, Dienstleistung und Wohnen in der Innenstadt und den Stadtteilzentren stärken</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>attraktivere und besser nutzbare öffentliche Plätze - durch mehr Grün und Sitzbänke, durch Sport- und Spielmöglichkeiten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Alten Markt zur guten Stube der Stadt entwickeln. Dazu gehört neben Grün und Gastronomie auf der Platzfläche eine verstärkte gastronomische, kulturelle und Handelsnutzung einschließlich möglicher Neubauten im Umfeld des Platzes.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Domplatz verkehrsberuhigt gestalten und dessen öffentliche Nutzung neben dem Theater-Open-Air erweitern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Bereich um den Hasselbachplatz in seiner Nutzung als Kneipenviertel durch städtebauliche und organisatorische Maßnahmen sichern und verbessern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Bereich um die Brandenburger Straße aufwerten und zu einem Kreativviertel entwickeln</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>grüne Erholungsbereiche in der Innenstadt und straßenbegleitendes Grün weiterentwickeln</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>fußgänger*innen- und fahrradfreundliche Verknüpfungen des Elbufers mit der Innenstadt und den Stadtteilen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mehrgenerationenhäuser und demokratische Wohnprojekte fördern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Den Herausforderungen an ein gesundes Stadtklima kann Magdeburg mit mehr Stadtgrün, der Umgestaltung von Stadtstraßen zu Alleen, Gebäudebegrünungen und der Freihaltung von Frischluftschneisen begegnen. Die Bebauung und Versiegelung von Freiflächen und landwirtschaftlichen Flächen am Stadtrand muss wirksam gestoppt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Stadtteile stärken, deren jeweilige Spezifika weiterentwickeln, Förderprogramme zielgenau einsetzen sowie gewachsene dörfliche Strukturen in den Ortsteilen erhalten und aufwerten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Brachen und Baulücken wieder nutzen, um Bauen auf der grünen Wiese und eine Zersiedelung der Landschaft zu stoppen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>durchsetzen, dass keine Baugebiete mehr auf landwirtschaftlichen Flächen (grüne Wiese) errichtet werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>unsere Stadtstraßen durch umfangreiche Baumpflanzungen aufwerten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Begrünung von Dächern und Fassaden durch Vorbildfunktion der Stadt, durch Information und Beratung sowie durch Förderprogramme unterstützen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Stadt der kurzen Wege, in der durch kleinteilige Nutzungsmischung der größte Teil der Wege zu Fuß und mit dem Fahrrad zurückgelegt werden kann</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Barrierefreiheit und sichere Wege im Straßenverkehr für alle Altersgruppen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Grünverbindungen zwischen den Stadtteilen und ins Umland sichern und stärken</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die stärkere Berücksichtigung ökologischer Belange des Bauens, z.B. durch Modellvorhaben bei Sanierungen und Neubauten, durch die Vorbildfunktion der Stadt bei eigenen Bauvorhaben sowie durch Festsetzungen in Bebauungsplänen und durch ein Demonstrationszentrum „Nachhaltiges Bauen“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Stadtentwicklung an den Achsen des öffentlichen Nahverkehrs konzentrieren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass in Magdeburg eine autofreie Siedlung als Modellprojekt „Wohnen ohne eigenes Auto“ entsteht – in guter Lage zum ÖPNV, eingebunden in ein Radverkehrsnetz und mit Car-Sharing-Angeboten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass der Stadtmarsch frei von Wohnbebauung bleibt. Dieses Areal soll als Bindeglied zwischen dem Stadtpark Rothehorn und Innenstadt/Messeplatz für eine vielfältige Sport- und Freizeitnutzung mit Freiluftangeboten und nur untergeordneter Bebauung entwickelt werden. Damit kann ein grünes, aber intensiv genutztes Gegenüber zur bebauten Innenstadt in diesem hochwassergefährdeten Bereich entstehen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Sanierung und Neubau für genossenschaftliches Wohnen und Arbeiten/Selbstnutzerprojekte durch Grundstücksbereitstellung und Förderung unterstützen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>durch Beratung, Wettbewerbe und Förderung die Wohnungsunternehmen dazu bewegen, dass sie ihre Höfe ökologisch wertvoll und vielfältig nutzbar (um-)gestalten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>historische und stadtbildprägende Bausubstanz wirksamer schützen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dem sozialen Auseinanderdriften dadurch entgegenwirken, dass in benachteiligten Stadtquartieren Förderprogramme konzentriert, Quartiersmanager*innen und Streetworker*innen eingesetzt und soziale Projekte (insbesondere Wohnprojekte) unterstützt werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mehrgenerationenhäuser und demokratische Wohnprojekte fördern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>Verkehr - Magdeburg bewegt sich ökologisch</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle Menschen in unserer Stadt sollen ihre Ziele sicher, zügig, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Umwelt">umweltschonend</a>, barrierefrei und sozialverträglich erreichen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Verbesserung der Lebensqualität und zur Erreichung der Klimaschutzziele muss auch in Magdeburg eine Verkehrswende eingeleitet werden. Wir streben eine „Autoarme Innenstadt“ an, indem wir den ‚Umweltverbund‘ aus Fußverkehr, Radverkehr und Öffentlicher Nahverkehr fördern. Alle vier Verkehrsträger sollen mit einem Anteil von jeweils 25 % aller Wege gleichberechtigt nebeneinanderstehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die im Verkehrsentwicklungsplan 2030Plus vorgeschlagenen Maßnahmen zur Stärkung des Umweltverbundes sind umzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Fußverkehr und Barrierefreiheit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Wege lassen sich zu Fuß sehr gut bewältigen. Ein Fünftel aller mit dem Auto zurückgelegten Wege ist kürzer als zwei Kilometer. Die meisten dieser Wege könnten problemlos zu Fuß zurückgelegt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Luftverschmutzung, Lärmbelastung, städtebauliche Defizite und Unfallgefahren machen jedoch das Zu-Fuß-Gehen unattraktiv. Deshalb braucht die Stadt mehr Fußgängerzonen und verkehrsberuhigte Bereiche, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen, womit auch der Einzelhandel gestärkt wird. Die Auswirkungen und Akzeptanz der Bürger*innen und Geschäftsleute kann durch Testphasen geprüft werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der barrierefreie Ausbau von Verkehrsanlagen, insbesondere von bestehenden Straßenbahnhaltestellen ist seit Jahren vernachlässigt. Dass es auch anders gehen kann, zeigt das Stadtbahnprogramm von Halle (Saale).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir wollen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>das Zu-Fuß-Gehen stadtweit im Hinblick auf Sicherheit, Barrierefreiheit und Durchlässigkeit prüfen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein Schulwegsicherungsprogramm, um Unfallschwerpunkte zu beseitigen, damit alle Kinder sicher und allein zu ihren Schulen und Sportstätten kommen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Mittel für Instandsetzungsmaßnahmen von Fußwegen erhöhen und den Haushaltstitel für Bordsteinabsenkungen wieder einführen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die konsequente Einrichtung flächendeckender Tempo 30-Zonen, Anordnung von Tempo 30 im Bereich von Schulen, Kindertagesstätten und Altenpflegeheimen sowie Temporeduzierungen auf ausgewählten Erschließungsstraßen wie z.B. auf dem Klusdamm</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>im Südabschnitt des Breiten Weges verkehrsberuhigte Bereiche zwischen Hasselbachplatz und Keplerstraße und zwischen Bärstraße und Ernst-Reuter-Allee ausweisen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Durchgangsverkehr in der Innenstadt reduzieren und verkehrsberuhigende Maßnahmen in der Ernst-Reuter-Allee und im Breiten Weg vornehmen („Ein Herz für Magdeburg“) sowie den Rückbau der Reuter-Allee zwischen Otto-von-Guericke- und Jakobstraße. Die Maßnahmen sind in enger Abstimmung mit den Bürger*innen und Geschäftsleuten zunächst auszuprobieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität, der Sicherheit und aus Lärmschutzgründen die Große Diesdorfer Straße und die ‚Hauptstraße‘ zwischen Buckau und Westerhüsen umweltgerecht und barrierefrei umgebaut werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mehr sichere Überquerungsmöglichkeiten an großen Straßen (z.B. Mittelinseln) und mehr Zebrastreifen entstehen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass Fußgänger*innen an Ampelanlagen nicht länger als 60 Sekunden warten müssen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>bauliche und organisatorische Maßnahmen gegen Falschparker*innen an Kreuzungsbereichen und auf Geh- und Radwegen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Radverkehr</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn wir das Klima retten wollen, dann müssen mehr Menschen öfter vom Auto auf das Rad umsteigen. Doch nur, wer sich sicher fühlt, steigt um. Dafür muss noch viel in Magdeburg getan werden. Der Radverkehr braucht vor allem mehr Fläche und es muss deutlich mehr Geld in die Infrastruktur investiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine verlässliche Bereitstellung von 11,00 € je Einwohner*in und Jahr für den Radverkehr im Haushalt unserer Stadt entsprechend der Empfehlung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP 2020) und die Nutzung entsprechender Förderprogramme</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine(n) Radverkehrsbeauftragte(n), der die Geschäfte der Arbeitsgruppe Radverkehr führt, die Planungen zum Fahrradverkehr koordiniert, bei allen Straßenbauten die Belange des Radverkehrs überprüft und Kampagnen zur Förderung des Radverkehrs organisiert</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein lückenloses Radverkehrsnetz zwischen allen Stadtteilen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass die noch immer ausstehenden Investitionsmaßnahmen der Radverkehrskonzeption 2004-2012 endlich realisiert werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>innerstädtische Radschnellverbindungen und Radschnellwege in das Umland u.a. nach Osterweddingen, Schönebeck, entlang der 2. Nord-Süd-Verbindung bis nach Barleben und Wolmirstedt und mit Umnutzung der denkmalgeschützten Kanonenbahnbrücke bis nach Biederitz</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausweisung von Fahrradstraßen - wie in der Goethestraße geplant - und die Freigabe von Einbahnstraßen für den Radverkehr in beide Richtungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Projektierung von Radverkehrsanlagen an großen Straßen zukünftig vorzugsweise als geschützte Radfahrstreifen („Protected Bike Lane“). Wenn hierfür die Straßenbreite nicht ausreicht, sind Radfahrstreifen und Schutzstreifen entsprechend den Empfehlungen zur Anlage von Radverkehrsanlagen (ERA 2010) abzumarkieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass Radverkehrsanlagen zukünftig grundsätzlich mit Asphaltoberflächen angelegt werden und auf Kopfsteinpflasterstraßen Teil-Asphaltierungen vorgenommen werden (z.B. beschlossenes Pilotprojekt Wilhelm-Külz-Straße).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass bei Grundstückszufahrten künftig die vorfahrtberechtigten Radwege grundsätzlich gemäß der ERA 2010 asphaltiert oder glatt gepflastert ausgeführt werden. Mit Natursteinpflaster ausgestattete Zufahrten sind nach und nach umzubauen (entsprechende Mittel stehen für die Jahre 2019-2021 zur Verfügung).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Schaffung weiterer sicherer Abstellmöglichkeiten im öffentlichen Raum – ggf. auch durch Umwidmung von Autostellflächen, wenn keine anderen Flächen zur Verfügung stehen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die baldige Realisierung des Fahrradparkhauses am Hauptbahnhof</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die zügige Inkraftsetzung der beschlossenen Fahrradabstellsatzung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die konsequente Ahndung unberechtigten Parkens auf Behindertenparkplätzen, auf Rad- und Fußwegen durch den Ausbau der Fahrradstaffel des Ordnungsamtes und verstärkte Kontrollen. Die MVB und der Abfallwirtschaftsbetrieb müssen das Recht bekommen, selbst abzuschleppen. Eine Vergabe von Kontrolle und Abschleppen an Unternehmen auf Provisionsbasis ist zu prüfen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine ausreichende Beleuchtung von Radwegen. Dabei sollten intelligente Beleuchtungssysteme zum Einsatz kommen (Dimmen per Bewegungsmelder).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Aufstellung moderner elektronisch gesteuerter Fahrradboxen auch mit Lademöglichkeiten für Pedelecs an touristischen Highlights (z.B. Dom, Museum, Marktplatz, Petriförder, Schiffshebewerk)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Schaffung eines Bike-Sharing Angebots mit flächendeckenden Rückgabemöglichkeiten insbesondere auch für Pendler*innen und für den Fahrradtourismus</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine deutlich bessere Radverkehrsführung in der Ernst-Reuter-Allee/Bahnhofsbereich gegenüber der planfestgestellten Variante der Tunnelplanung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Öffentlicher Nahverkehr</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein attraktiver öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) bildet das Rückgrat des städtischen Verkehrs. Der Nahverkehrsplan 2018 (NVP) stellt für uns das Minimalprogramm für die Entwicklung des ÖPNV dar. Unsere Forderungen zum Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs gehen über die konsequente Umsetzung des NVP 2018 hinaus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zur Behebung des Instandhaltungsrückstaus an Gleisanlagen die Zuweisungen der Landeshauptstadt erhöhen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>statt der regelmäßigen Fahrpreiserhöhungen ein Moratorium und Prüfung neuer Finanzierungsmöglichkeiten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Einführung eines verbilligten Sozialtickets für Hartz IV-Empfänger*innen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>allen Schüler*innen den ÖPNV an allen Tagen rund um die Uhr kostenfrei zur Verfügung stellen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die zügige Fertigstellung der 2. Nord-Süd-Verbindung der Straßenbahn mit weitest gehendem Erhalt der Straßenbäume</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Schaffung einer Buslinie vom Hauptbahnhof über die Jakobstraße zum Wissenschaftshafen/Werner-Heisenberg-Straße und die Beibehaltung der Busverbindung vom Neustädter Feld über Mittagstraße zur Neuen Neustadt und deren Verlängerung in die Alte Neustadt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Erweiterung des Straßenbahnnetzes nach Ottersleben, über die Jakobstraße sowie von der Brückstraße über die Berliner Chaussee, um die Angersiedlung und die Sportarenen anzuschließen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den zügigen vollständigen barrierefreien Ausbau aller ÖPNV-Haltestellen (10 Stück/Jahr)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die konsequente ÖPNV-Bevorrechtigung an allen Ampelanlagen und die Ausweisung von mehr ÖPNV-Spuren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>nach und nach alle Busse und Straßenbahnen mit Klimaanlagen, WLAN und USB-Anschlüssen ausstatten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Weiterentwicklung der ‚EasyGo‘-App auch zum Kauf aller Kartenangebote und die Nutzung elektronischer Zahlungsmittel (EC-Karte, Kredit-Karte, Kontaktloses Zahlen) an den Fahrscheinautomaten ohne Vernachlässigung des Vorverkaufs von Blockfahrscheinen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zur Bekämpfung fahrzeugbedingter Ausfälle im Straßenbahn- und Busverkehr ist eine mindestens 20%ige barrierefreie Reserve vorzuhalten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>finanzielle Anreize zur Ausweitung der flexiblen Dienste und Einstellung von mindestens 10 % mehr Personal mit Fahrdiensteignung, damit es zu deutlich weniger Fahrtausfällen kommt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Sonstiger Verkehr </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Obwohl das Konzept der autogerechten Stadt längst überholt ist, fördert Magdeburgs Stadtverwaltung nach wie vor hauptsächlich den motorisierten Individualverkehr (MIV). Umfragen zeigen deutlich, dass viele Menschen anders mobil sein wollen. Wir setzen auf eine „Autoarme Innenstadt“ mit Verkehrsberuhigung und Tempobegrenzungen nicht nur auf Wohnstraßen. Der Autoverkehr darf angesichts der Klimaziele nicht länger bevorzugt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die baldige Realisierung der neuen Strombrücke und die denkmalgerechte Sanierung der Anna-Ebert-Brücke. Eine weitere Straßenbrücke halten wir für entbehrlich und auch nicht finanzierbar.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die zügige Freigabe der Tunnelbaustelle für Fuß- und Radverkehr und ÖPNV sowie die baldige Fertigstellung des von uns nicht gewollten Tunnelprojekts mit der Umsetzung der stadtgestalterischen Elemente (Tunneleingänge, Lichtkonzept usw.) entsprechend den Ergebnissen des Gestaltungswettbewerbs von 2012 und mit der Nachbesserung der Treppenaufgänge am Kölner Platz durch Rolltreppen oder Aufzüge</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Aufbau eines Netzes von mehr als 120 Stromtankstellen insbesondere in Wohnquartieren mit Mehrfamilienhäusern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Unterstützung des Carsharings durch Bereitstellung von Standplätzen im öffentlichen Raum, Verknüpfung mit ÖPNV- und Radabstellanlagen und dessen stärkere Nutzung durch die Stadtverwaltung und ihre Unternehmen</li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 30 Jan 2019 18:29:24 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KW 11: Kapitel 11 - Gleichstellung – gleiche Rechte und Chancen für alle</title>
                        <link>https://gruenewelle.antragsgruen.de/gruenewelle/Kapitel_11_-_Gleichstellung__gleiche_Rechte_und_Chancen_fuer_alle-38064</link>
                        <author>Kreisvorstand (beschlossen am: 17.01.2019)</author>
                        <guid>https://gruenewelle.antragsgruen.de/gruenewelle/Kapitel_11_-_Gleichstellung__gleiche_Rechte_und_Chancen_fuer_alle-38064</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>GRÜNE Kommunalpolitik versteht sich nach wie vor als geschlechtergerechte Politik quer durch alle Gremien und politischen Bereiche. Wir von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN machen uns seit vielen Jahren für eine gelebte Gleichstellung von Männern und Frauen stark. Dabei geht es uns unter anderem um Maßnahmen gegen häusliche Gewalt, um die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und um die gerechtere Verteilung von Führungspositionen zwischen Frauen und Männern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Benachteiligungen aus Gründen der Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität widersprechen dem Grundsatz der Gleichheit aller Menschen und sind daher zu verhindern oder zu beseitigen. Die Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz und der Schutz vor Diskriminierung sind Rechte für alle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir erachten die vom Rat der Gemeinden und der Regionen Europas (RGRE) vorgelegte europäische Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf kommunaler und regionaler Ebene als wertvollen Impulsgeber für die diesbezüglichen Aktivitäten der Stadt Magdeburg.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiterhin arbeiten wir an der Unterstützung, Verbreitung und Akzeptanz von geänderten Frauen- und Männerrollen in der Gesellschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine geschlechtergerechte Verteilung der Haushaltsmittel (Gender Budgeting) auch in Zeiten immer knapperer Spielräume im kommunalen Haushalt umsetzen, gemeinsam mit einer auch zukünftig hauptamtlichen und weisungsunabhängigen kommunalen Gleichstellungsbeauftragten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Angebote und Projekte erhalten und bedarfsgerecht ausbauen, die den von Gewalt bedrohten Menschen, insbesondere Frauen und Kindern, Schutz und Unterstützung gewähren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Umsetzung des Konzeptes gegen Gewalt an Frauen und Kindern sowie die Europäische Charta für Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Kommunalpolitik unterstützen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mittel für Träger bereitstellen, die Angebote für Menschen, insbesondere Frauen und Kinder, machen, die Opfer häuslicher Gewalt geworden sind, aber auch für die Täter, um ihnen einen anderen Umgang mit Problemen und Konflikten aufzuzeigen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Netzwerke und Angebote im Bereich der emanzipatorischen Jungen- und Mädchenarbeit in Magdeburg unterstützen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>flexible Arbeitszeitmodelle inklusive Arbeitszeitverkürzungen in der öffentlichen Verwaltung und auch in Unternehmen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Geschlechterparität in der Verwaltungsspitze, öffentlichen Ämtern, im Stadtrat und seinen Ausschüssen sowie in den Aufsichtsgremien der städtischen Gesellschaften</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Stadtrat familienfreundlich gestalten, um eine stärkere Vertretung von Menschen mit Erziehungs- und Pflegeverantwortung zu begünstigen. Dazu gehören unter anderem Vertretungsregelungen bei Mutterschutz, Elternzeit und Pflegebedarf in der Familie, noch bessere Unterstützung der Stadträt*innen bei der Betreuung während Fraktions- und Ratssitzungen, Verknappung der Präsenszeiten unter noch besserer Nutzung der digitalen Möglichkeiten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>anonyme Bewerbungen (ohne Foto und Name) an Stadtverwaltung und städtische Betriebe ermöglichen, um Diskriminierung aufgrund von Herkunft, Geschlecht und Familienstand zu vermeiden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN unterstützen die Forderungen der queeren Szene in Magdeburg zur Gleichbehandlung und Anerkennung anderer sexueller Identitäten und Lebensgemeinschaften und setzen sich für deren Umsetzung ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die weitere Unterstützung des CSD und der im Rahmen der Themenwoche dazu stattfindenden Aktivitäten, wie das alljährliche Hissen der Regenbogenflagge am Rathaus, sowie die Teilnahme der Stadtverwaltung und des Stadtrates an der Parade mit einem programmatischen Beitrag</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Weiterbildungen im Schul- und Sozialbereich zum Umgang mit Homophobie, Transidentität und Intersexualität</li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 18 Jan 2019 22:29:51 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KW 10: Kapitel 10 - Soziales – Teilhabe für alle</title>
                        <link>https://gruenewelle.antragsgruen.de/gruenewelle/Kapitel_10_-_Soziales__Teilhabe_fuer_alle-16677</link>
                        <author>Kreisvorstand (beschlossen am: 17.01.2019)</author>
                        <guid>https://gruenewelle.antragsgruen.de/gruenewelle/Kapitel_10_-_Soziales__Teilhabe_fuer_alle-16677</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Zusammenhalt einer Gesellschaft und deren friedliche Weiterentwicklung können nur gelingen, wenn sie solidarisch ist, Ungleichheit reduziert und Ungerechtigkeiten vermeidet. Ziel GRÜNER sozialer Politik in Magdeburg ist deshalb eine Stadt, in der alle Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben, unabhängig von Herkunft und sozialem Status. Dies bedeutet für uns, die kommunalen Mittel gezielt dort einzusetzen, wo sie am dringendsten benötigt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Für die Teilhabe aller am gesellschaftlichen Leben wollen wir:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Sozialplanung in Abstimmung mit Stadtplanung und demografischer Entwicklung vorausschauend gestalten, um beispielsweise keinen weiteren Mangel an Kita- oder Schulplätzen aufkommen zu lassen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>bezahlbaren Wohnraum für alle in allen Stadtteilen erhalten und schaffen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mehrgenerationenhäuser und demokratische Wohnprojekte fördern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>uns für gut bezahlte Arbeitsplätze stark machen, um der Einkommensarmut ein Ende zu bekämpfen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Gründung und Arbeit von Genossenschaften in allen Lebensbereichen unterstützen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>in den Kiezen für eine stärkere Vernetzung und damit Unterstützung der Bewohner möglich machen. Die geschieht zum Beispiel durch die Förderung von Nachbarschaftstreffs, Mehrgenerationenhäusern, Vereinen, soziokulturellen Zentren und Würdigung ehrenamtlicher Arbeit. Durch eine stärkere Zusammenarbeit der Stadt mit den Schulen kann auch die Schule zu einem Ort der Nachbarschaft für jüngere und älteren Menschen sowie Familien werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>in der Jugend- und Sozialarbeit Leistungsvereinbarungen zur Finanzierung freier Träger nach Maßgabe von „Angebotszeiten“ wieder einführen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gesundes Leben in Magdeburg</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Magdeburg bietet schon jetzt viele Orte der Erholung und des Ausgleichs. Es ist wichtig, dass diese ausgebaut werden und darüber hinaus die Stadt mehr noch ein Ort für Menschen wird. Es braucht gemeinsame Orte, um der zunehmenden Vereinsamung gerade älterer Menschen entgegen zu wirken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>uns für besseren Gesundheitsschutz im öffentlichen Raum einsetzen, z.B. durch emissionsarme Fortbewegungsmittel</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>uns für zahlreiche Trinkwasserspender im öffentlichen Raum einsetzen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Medizinische Versorgungszentren (MVZ) zur Entlastung der Notaufnahmen einsetzen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Mitbestimmungsrechte im kommunalen Krankenhaus stärken</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Anreize schaffen, damit sich wieder genügend Hebammen in Magdeburg für die außerklinische Betreuung vor und nach der Geburt, aber auch für die Geburt selbst zur Verfügung stehen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein Modelprojekt „Essbare Stadt“ etablieren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten für alle Generationen in unserer Stadt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gutes Leben für Kinder, Jugendliche und Familien</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Junge Familien fühlen sich in Magdeburg sehr wohl. Die vielen Grünflächen und die kurzen Wege unterstützen dies maßgeblich. Dennoch ist es für Familien oftmals sehr schwer, den Spagat zwischen Beruf und Familie zu meistern oder auch einen Kitaplatz nach ihren Vorstellungen zu finden. Für Kinder und Jugendliche soll die Stadt ein Aufenthaltsort sein, in dem die Freizeit nicht von Kommerz, sondern von Gemeinschaft, kultureller und sozialer Erfahrung geprägt ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Nachbarschaftstreffs und nachbarschaftliche Hilfe unterstützen und ausbauen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>gute ausgebaute Kieze fördern, in denen Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Kitas und Schulen schnell und sicher erreichbar sind</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Spielplätze ausbauen, ausbessern und regelmäßig warten und naturnahe Spielmöglichkeiten fördern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Angebote der Familienbildung ausbauen, um junge Familien zu unterstützen und ausreichend sozialpädagogische Familienhilfe anbieten, die den Kindern und Familien Zeit und Möglichkeit gibt, ihren Alltag zu organisieren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>genügend Kita- und Hortplätze aufbauen, damit die Familien einen Kitaplatz nach ihren Bedürfnissen finden können. Mit diesem Blick werden wir die Sinnhaftigkeit und Ausgestaltung des Kitaportals nochmal prüfen. Darüber setzen wir uns für neue verbindliche Standards zur Qualitätssicherung in den Kitas ein, die über nicht nur bauliche, sondern auch pädagogische Gesichtspunkte aufgreifen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mehr Freiräume für Kinder und Jugendliche sowie nicht kommerzielle, offene Orte des Treffens ausbauen und fördern, z.B. Jugendclubs und Jugendverbandsarbeit</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>kostenlosen ÖPNV für Schüler*innen genauso schaffen wie gut ausgebaute Radwege</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Kindern kostenfreien Zugang zum Vereinssport und kulturellen Angeboten ermöglichen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Jugendbeiräte etablieren und stärken</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Jugendcheck bei allen Beschlüssen durchführen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die bestehende Schulsozialarbeit als wichtigen Eckpfeiler der Sozialarbeit für Kinder und Jugendliche erhalten und weiter ausbauen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bis ins hohe Alter</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für ältere Menschen muss Magdeburg Teilhabe und Mobilität durch kurze Wege, Barrierefreiheit und Finanzierbarkeit für alle sichern. Es muss Erholungsmöglichkeiten und Rückzugsorte, Orte des Austauschs und der Begegnung bieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Nachbarschaftstreffs und nachbarschaftliche Hilfe unterstützen und ausbauen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gesundheitsförderung, z.B. Sportangebote, ausbauen und sichern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>weitere Wohnungen für Ältere schaffen, die zentrumsnah, barrierefrei und auch generationsübergreifend sind</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Seniorenmitbestimmung im Stadtrat stärken</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Kieze so ausbauen, dass Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, ÖPNV, Vereinsangebote usw. immer auf kurzen Weg erreichbar sind</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gutes Leben für Menschen mit Unterstützungsbedarf</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In jedem Leben gibt es Situationen, in denen Menschen auf Hilfe angewiesen sind. Bei einigen nur punktuell, bei anderen über einen längeren Zeitraum. Es braucht eine solidarische Stadt, die allen Menschen zu jeder Zeit die Unterstützung bietet, die sie benötigen. Wir wollen Kinderarmut bekämpfen. Jedes dritte Kind in Magdeburg lebt in Armut, damit einhergehen leider immer noch schlechtere Bildungschancen und damit ein Verstetigen der Armut über Generationen hinweg. Das wollen wir nicht hinnehmen. Armen Kindern Perspektiven zu ermöglichen, darin liegt der Schwerpunkt unseres Engagements.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Beratungsstellen sowie deren Vernetzung fördern, damit Menschen auf kurzem Wege umfassend geholfen werden kann. Förderung isolierter Beratungsschwerpunkte, wie z.B. Suchtzentren, lehnen wir ab. Es braucht ein breites Angebot vieler Wohlfahrtsverbände, um allen Menschen nach ihren Bedürfnissen zu helfen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Präventionskette in Magdeburg, die das Zusammenwirken verschiedener Hilfepartner für Familien schnell und komplikationsfrei ermöglicht und so den Menschen in den Mittelpunkt der Hilfe rückt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Magdeburg-Pass sichern und den Personenkreis, der ihn bekommen kann auf untere Einkommen, die bisher nicht berücksichtigt werden, ausweiten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Sport in Magdeburg – da geht noch mehr</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Magdeburg ist eine Sportstadt. Das zeigt sich neben dem Leistungssport in einer intensiv gelebten Fankultur für Hand- oder Fußball und vor allem in den vielen, lebendigen Vereinen für alle Generationen. Diese sind eine feste Größe im bürgerschaftlichen Engagement und leisten einen Beitrag zur Integration von verschiedensten Menschen und Kulturen. Aber auch der unorganisierte Freizeitsport erfreut sich in Magdeburg großer Beliebtheit. Trotzdem werden nicht alle Infrastrukturen und kommunalen Unterstützungen dem Bedarf gerecht. Die Stadt könnte mehr tun.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir stehen für bessere kommunale Rahmenbedingungen für Vereins- und Freizeitsport genauso wie ganz allgemein für eine noch größere Sichtbarkeit von Sport und Bewegung auch im Alltag.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Sporthallen und Sportanlagen erhalten und nach Bedarf weiter qualifizieren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Schulen mit ausreichend und modernen Sportflächen und Geräten ausstatten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mehr Sport- und Spielgeräte im öffentlichen Raum – vielfältiger, generationsübergreifend und vor allem auch in der Innenstadt. Dafür können auch kleinste Standorte an Routen gefunden oder auf kleinen Flächen „Pocketparks“ eingerichtet werden, wie z.B. für Tischtennis, Basketball, Boule usw.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schwimmhallen und Freibäder langfristig sichern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Öffnungszeiten der Freibäder bei Witterungsbedarf ggf. ausweiten, aber vor allem für eine gute Wasserqualität Sorge tragen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Sporthallenzeiten zumindest in ausgewählten Zeitfenstern (z.B. am Wochenende, einmal im Monat o.ä. testweise) auch für temporäre Initiativen öffnen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Denkmalschutz auch bei Sportstätten ernst nehmen (z.B. Gieseler-Halle)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>einen innovativen, auch für die Allgemeinheit zugänglichen (Indoor-)Sportkomplex mit Freizeitcharakter andenken</li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 18 Jan 2019 22:27:24 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KW 09: Kapitel 09 - Bildung – neue Schulen braucht die Stadt</title>
                        <link>https://gruenewelle.antragsgruen.de/gruenewelle/Kapitel_09_-_Bildung__neue_Schulen_braucht_die_Stadt-40930</link>
                        <author>Kreisvorstand (beschlossen am: 17.01.2019)</author>
                        <guid>https://gruenewelle.antragsgruen.de/gruenewelle/Kapitel_09_-_Bildung__neue_Schulen_braucht_die_Stadt-40930</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gute Bildung ist der Schlüssel für ein selbstbestimmtes, erfülltes Leben und gesell­schaftliche Teilhabe und Integration von verschiedensten gesellschaftlichen Gruppen. Die Kindertagesstätten, die Schulen, die Volkshochschule, die Hochschulen sowie die Einrichtungen der Berufs- und Erwachsenenbildung sind die Orte, an denen Bildungspolitik erfahrbar wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kinder- und Schüler*innenzahlen müssen künftig vorausschauender berücksichtigt werden. Standortwahl und Zuschnitte der Einzugsbereiche sollen das Prinzip „Kurze Beine, kurze Wege“ berücksichtigen. Angesichts von gestiegenen Geburtenzahlen, Zuzug und Zuwanderung stehen wir vor neuen Herausforderungen. Die Schulen werden der entscheidende Investitionsschwerpunkt 2019-2024. Bei allen anstehenden Schulneubauten und Schulmodernisierungen ist auf funktionale Flexibilität und neueste pädagogische Erfordernisse zu achten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die von uns geforderte und 2013 in Stadtfeld Ost erprobte Öffnung der Schulein­zugsbereiche ist nun auch bei den Grundschulen spätestens zum Schuljahr 2021/2022 auf die gesamte Schullandschaft auszuweiten. Damit stärken wir die Ver­gleichbarkeit zwischen öffentlichen und privaten Schulträgern und ermöglichen An­reize zur Qualitätssteigerung. Unabhängig davon sollen Grundschulkinder einen Rechtsanspruch auf die nächstgelegene kommunale Grundschule haben (Kurze Beine, kurze Wege).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schulen haben das Potential Zentren für Stadtquartiere zu sein. Nutzungen dieser Orte auch außerhalb der Schulzeit müssen mit angemessener Sach- und Personalausstattung untersetzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Außerschulische Lernorte freier Träger wie auch die Volkshochschule, das Konservatorium Georg Philipp Tele­mann und die Jugendkunstschule bieten ein vielfältiges Bildungsangebot für alle Menschen in der Stadt und müssen gesichert und für alle Schichten zugänglich sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Magdeburgs Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind für uns entscheidende Voraussetzungen der zukünftigen Gesellschafts- und Wirtschaftsentwicklung unserer Stadt. Mit der Sicherung der Entwicklungspotentiale dieser Einrichtungen stabilisie­ren wir den exzellenten Studienstandort mit internationaler Ausrichtung. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN treten gegenüber dem Land dafür ein, dass diese Einrichtungen weiterentwickelt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir wollen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die zügige Umsetzung getroffener Stadtratsbeschlüsse zur Sanierung, Erweiterung bzw. Neuerrichtung von Grundschulen bis spätestens zum Schuljahr 2023/24, notfalls auch ohne Bundes- und Landesmittel</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>einen kurzfristigen Ausbau der Kapazitäten der beiden bestehenden Integrierten Gesamtschulen (IGS) und die Gründung einer dritten IGS</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Investitionsstau an kommunalen Schulen und Sportstätten sukzessive ab­bauen und die Ausstattung verbessern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Ausbau sicherer Fahrradabstellanlagen an Bildungseinrichtungen zur Eindämmung von Fahrraddiebstahl</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>sichere Schulwege und die Einbindung aller Bildungseinrichtungen in ein Radverkehrsnetz</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Grundschulklassen, die nicht mehr als 22 Schüler*innen aufweisen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Schaffung von Möglichkeiten der gemeinsamen Nutzung von Räumen sowie Außenflächen durch Schule und Hort auf der Basis von gemeinsamen Vereinbarungen, zugeschnitten auf die jeweiligen Bedingungen vor Ort und die Öffnung von Schulen und Schulhöfen für eine Nutzung durch Dritte</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>flexible Öffnungszeiten von Kitas und Horteinrichtungen, die sich an den Bedürf­nissen der Eltern (unter anderem Arbeitszeit) orientieren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Integration von Schüler*innen mit Migrationshintergrund durch besondere Unterstützungsmaßnahmen an allen Schulformen fördern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ausreichende Bus- und Straßenbahnkapazitäten inklusive einer optimierten Fahrplangestaltung für den Schüler*innenverkehr</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine angemessene Breitband- und IT-Ausstattung für alle Schulen bis 2022</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>für eine ausreichende Versorgung mit Lehrer*innen wieder mehr Lehramtsstudiengänge beim Land fordern und gemeinsam nach Lösungen suchen, wie mehr Erzieher*innen eingestellt und Berufsschulklassen eingerichtet werden können</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Schulsozialarbeit über die EU-Förderung hinaus dauerhaft an allen Schu­len etablieren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Anregungen von Stadteltern- und Stadtschüler*innenrat in die Vorbereitung bil­dungspolitischer Entscheidungen einbeziehen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Magdeburgs Hochschulen und Forschungseinrichtungen als entscheidende Voraussetzung der zukünftigen Gesellschafts- und Wirtschaftsentwicklung unserer Stadt weiter entwickeln</li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 18 Jan 2019 22:21:37 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KW 07: Kapitel 07 - Toleranz und Weltoffenheit – gemeinsam gegen Rechts</title>
                        <link>https://gruenewelle.antragsgruen.de/gruenewelle/Kapitel_07_-_Toleranz_und_Weltoffenheit__gemeinsam_gegen_Rechts-58179</link>
                        <author>Kreisvorstand (beschlossen am: 17.01.2019)</author>
                        <guid>https://gruenewelle.antragsgruen.de/gruenewelle/Kapitel_07_-_Toleranz_und_Weltoffenheit__gemeinsam_gegen_Rechts-58179</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stehen aus tiefster Überzeugung für eine weltoffene, tolerante und vielfältige Gesellschaft und für den Schutz des Individuums. Rechten und Neurechten Ideologien und deren Spielarten des Ethnopluralismus, Rassismus, Faschismus sowie deren alltägliche ausländerfeindliche, chauvinistische, sexistische und völkische Hetze treten wir entschieden entgegen. Wir stehen für ein Magdeburg, in dem Menschen aller Hautfarben, Religionen und sexueller Identitäten angstfrei leben können. Wir stehen für eine Stärkung der Zivilgesellschaft in unserer Stadt, die alle Bevölkerungsgruppen umfasst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>uns dafür einsetzen, dass die Partnerschaft für Demokratie weitergeführt werden kann oder durch eine adäquate Förderstruktur ersetzt wird</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Netzwerkstelle „Aktion &amp; Schulung gegen menschenverachtende Ideologien“ durch die Stadt bei einem freien Träger eingerichtet wird. Diese soll auch die wertvolle Arbeit des „Bündnis gegen Rechts“ unterstützen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Einsatz gut ausgebildeter Sozialarbeiter*innen an den Schulen und in den Stadtteilen, die unterstützen können, das Abgleiten von Kindern und Jugendlichen in extremistische Szenen zu verhindern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Erinnerung an die Todesopfer rechter Gewalt in Magdeburg seit der Wende wachhalten und dafür Sorge tragen, dass ihrer in dauerhafter Form gedacht wird</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass Nazis und Neurechten der öffentliche Raum nicht überlassen wird, egal in welchem Stadtteil. Treffpunkte, die dem Aufbau und der Festigung rechter Strukturen dienen sowie Probenräume neonazistischer und neurechter Bands müssen geschlossen werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>uns dafür einsetzen, dass fremdenfeindlichen Übergriffen in öffentlichen Verkehrsmitteln konsequenter vorgebeugt wird. Dafür bedarf es eines geschulten Personals und couragierter Fahrgäste. Angstzonen an Haltestellen darf es nicht geben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Versuche rechtsextremer Gruppen, über „Freizeitangebote&quot; für Jugendliche ideologischen Einfluss auf diese zu gewinnen, konsequent zurückweisen und eine strikte Unterbindung solcher Bestrebungen durch die Kommune durchsetzen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>uns weiterhin für die essentiell wichtige Arbeit des Vereins Miteinander e.V. in der Stadt und im gesamten Land stark machen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>uns für das Gedenken um den 16. Januar aber insbesondere für den Widerstand gegen die Vereinnahmung durch Neurechte und Neonazis stark machen. Wir unterstützen das Bündnis „Eine Stadt für Alle“ und setzen uns für dessen finanzielle Unterstützung ein</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Willkommens- und Anerkennungskultur</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Magdeburg soll als bunte und weltoffene Stadt Menschen aus allen Ländern eine lebenswerte Heimat sein, egal ob auf Zeit oder auf Dauer. Deshalb müssen wir die entstandene Willkommenskultur vieler städtischer Bereiche etablieren und zu einer Anerkennungskultur ausbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass behördliche Ermessensspielräume genutzt werden, um die erfolgreiche Integration und die selbstbestimmte Lebensführung der Betroffenen zu fördern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass das Personal in den Behörden und Dienststellen Magdeburgs, insbesondere in der Ausländerbehörde, regelmäßig interkulturell geschult wird und über Fremdsprachenkenntnisse verfügt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass eine Unterbringung von Flüchtlingen dezentral in Wohnungen erfolgt. Dies ist grundlegend für eine langfristige erfolgreiche Integration. Davon sollte nur nach Ausschöpfung aller Alternativen abgewichen werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass ausreichend Kita-Plätze für Flüchtlingskinder angeboten werden, um deren Integration zu fördern und den Eltern dadurch Zeit für Sprachkurse zu ermöglichen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass ausreichend Sprachkurse bereitgestellt und finanziert werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass für Zeiträume mit hohem Migrationsaufkommen qualitativ hochwertige Unterbringungsmöglichkeiten vorgehalten werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>uns für die vermehrte Einstellung von Menschen mit Migrationshintergrund in allen Teilen der städtischen Verwaltung, insbesondere in der Ausländerbehörde, einsetzen. Darüber hinaus bedarf es weiterer Maßnahmen zur Stärkung der interkulturellen Kompetenz aller städtischen Bereiche.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Fortführung der häufig unbekannten, aber umso erfolgreicheren Maßnahmen der Integration in den Arbeitsmarkt stark machen. Die Anerkennung von Abschlüssen soll im Interesse der Migrant*innen erfolgen. Magdeburg braucht kompetente Fachkräfte in nahezu allen Bereichen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>vielfältigere Angebote aller Art für die speziellen Bedürfnisse von Migrant*innen, wie z.B. das EineWeltHaus als Standort zahlreicher Migrant*innen-Selbstorganisationen und vielfältiger Bildungsträger, erhalten und ausbauen</li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 18 Jan 2019 22:13:25 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KW 03: Kapitel 03 - Verkehr - Magdeburg bewegt sich ökologisch</title>
                        <link>https://gruenewelle.antragsgruen.de/gruenewelle/motion/9263</link>
                        <author>Kreisvorstand (beschlossen am: 17.01.2019)</author>
                        <guid>https://gruenewelle.antragsgruen.de/gruenewelle/motion/9263</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle Menschen in unserer Stadt sollen ihre Ziele sicher, zügig, umweltschonend, barrierefrei und sozialverträglich erreichen können. Zur Verbesserung der Lebensqualität und zur Erreichung der Klimaschutzziele muss auch in Magdeburg eine Verkehrswende eingeleitet werden. Wir streben eine<br>
„Autoarme Innenstadt“ an, indem wir den ‚Umweltverbund‘ aus Fußverkehr,<br>
Radverkehr und Öffentlicher Nahverkehr fördern. Alle vier Verkehrsträger sollen<br>
mit einem Anteil von jeweils 25 % aller Wege gleichberechtigt<br>
nebeneinanderstehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die im Verkehrsentwicklungsplan 2030Plus vorgeschlagenen Maßnahmen zur Stärkung<br>
des Umweltverbundes sind umzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Fußverkehr und Barrierefreiheit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Wege lassen sich zu Fuß sehr gut bewältigen. Ein Fünftel aller mit dem<br>
Auto zurückgelegten Wege ist kürzer als zwei Kilometer. Die meisten dieser Wege<br>
könnten problemlos zu Fuß zurückgelegt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Luftverschmutzung, Lärmbelastung, städtebauliche Defizite und Unfallgefahren<br>
machen jedoch das Zu-Fuß-Gehen unattraktiv. Deshalb braucht die Stadt mehr<br>
Fußgängerzonen und verkehrsberuhigte Bereiche, um die Aufenthaltsqualität zu<br>
erhöhen, womit auch der Einzelhandel gestärkt wird. Die Auswirkungen und<br>
Akzeptanz der Bürger*innen und Geschäftsleute kann durch Testphasen geprüft<br>
werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der barrierefreie Ausbau von Verkehrsanlagen, insbesondere von bestehenden<br>
Straßenbahnhaltestellen ist seit Jahren vernachlässigt. Dass es auch anders<br>
gehen kann, zeigt das Stadtbahnprogramm von Halle (Saale).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir wollen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>das Zu-Fuß-Gehen stadtweit im Hinblick auf Sicherheit, Barrierefreiheit<br>
und Durchlässigkeit prüfen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein Schulwegsicherungsprogramm, um Unfallschwerpunkte zu beseitigen, damit<br>
alle Kinder sicher und allein zu ihren Schulen und Sportstätten kommen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Mittel für Instandsetzungsmaßnahmen von Fußwegen erhöhen und den<br>
Haushaltstitel für Bordsteinabsenkungen wieder einführen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die konsequente Einrichtung flächendeckender Tempo 30-Zonen, Anordnung von<br>
Tempo 30 im Bereich von Schulen, Kindertagesstätten und Altenpflegeheimen<br>
sowie Temporeduzierungen auf ausgewählten Erschließungsstraßen wie z.B.<br>
auf dem Klusdamm</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>im Südabschnitt des Breiten Weges verkehrsberuhigte Bereiche zwischen<br>
Hasselbachplatz und Keplerstraße und zwischen Bärstraße und Ernst-Reuter-<br>
Allee ausweisen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Durchgangsverkehr in der Innenstadt reduzieren und verkehrsberuhigende<br>
Maßnahmen in der Ernst-Reuter-Allee und im Breiten Weg vornehmen („Ein<br>
Herz für Magdeburg“) sowie den Rückbau der Reuter-Allee zwischen Otto-von-<br>
Guericke- und Jakobstraße. Die Maßnahmen sind in enger Abstimmung mit den<br>
Bürger*innen und Geschäftsleuten zunächst auszuprobieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität, der Sicherheit und aus<br>
Lärmschutzgründen die Große Diesdorfer Straße und die ‚Hauptstraße‘<br>
zwischen Buckau und Westerhüsen umweltgerecht und barrierefrei umgebaut<br>
werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mehr sichere Überquerungsmöglichkeiten an großen Straßen (z.B.<br>
Mittelinseln) und mehr Zebrastreifen entstehen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass Fußgänger*innen an Ampelanlagen nicht länger als 60 Sekunden warten<br>
müssen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>bauliche und organisatorische Maßnahmen gegen Falschparker*innen an<br>
Kreuzungsbereichen und auf Geh- und Radwegen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Radverkehr</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn wir das Klima retten wollen, dann müssen mehr Menschen öfter vom Auto auf<br>
das Rad umsteigen. Doch nur, wer sich sicher fühlt, steigt um. Dafür muss noch<br>
viel in Magdeburg getan werden. Der Radverkehr braucht vor allem mehr Fläche und<br>
es muss deutlich mehr Geld in die Infrastruktur investiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine verlässliche Bereitstellung von 11,00 € je Einwohner*in und Jahr für<br>
den Radverkehr im Haushalt unserer Stadt entsprechend der Empfehlung des<br>
Nationalen Radverkehrsplans (NRVP 2020) und die Nutzung entsprechender<br>
Förderprogramme</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine(n) Radverkehrsbeauftragte(n), der die Geschäfte der Arbeitsgruppe<br>
Radverkehr führt, die Planungen zum Fahrradverkehr koordiniert, bei allen<br>
Straßenbauten die Belange des Radverkehrs überprüft und Kampagnen zur<br>
Förderung des Radverkehrs organisiert</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein lückenloses Radverkehrsnetz zwischen allen Stadtteilen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass die noch immer ausstehenden Investitionsmaßnahmen der<br>
Radverkehrskonzeption 2004-2012 endlich realisiert werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>innerstädtische Radschnellverbindungen und Radschnellwege in das Umland<br>
u.a. nach Osterweddingen, Schönebeck, entlang der 2. Nord-Süd-Verbindung<br>
bis nach Barleben und Wolmirstedt und mit Umnutzung der denkmalgeschützten<br>
Kanonenbahnbrücke bis nach Biederitz</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausweisung von Fahrradstraßen - wie in der Goethestraße geplant - und die<br>
Freigabe von Einbahnstraßen für den Radverkehr in beide Richtungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Projektierung von Radverkehrsanlagen an großen Straßen zukünftig<br>
vorzugsweise als geschützte Radfahrstreifen („Protected Bike Lane“). Wenn<br>
hierfür die Straßenbreite nicht ausreicht, sind Radfahrstreifen und<br>
Schutzstreifen entsprechend den Empfehlungen zur Anlage von<br>
Radverkehrsanlagen (ERA 2010) abzumarkieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass Radverkehrsanlagen zukünftig grundsätzlich mit Asphaltoberflächen<br>
angelegt werden und auf Kopfsteinpflasterstraßen Teil-Asphaltierungen<br>
vorgenommen werden (z.B. beschlossenes Pilotprojekt Wilhelm-Külz-Straße).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass bei Grundstückszufahrten künftig die vorfahrtberechtigten Radwege<br>
grundsätzlich gemäß der ERA 2010 asphaltiert oder glatt gepflastert<br>
ausgeführt werden. Mit Natursteinpflaster ausgestattete Zufahrten sind<br>
nach und nach umzubauen (entsprechende Mittel stehen für die Jahre 2019-<br>
2021 zur Verfügung).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Schaffung weiterer sicherer Abstellmöglichkeiten im öffentlichen Raum<br>
– ggf. auch durch Umwidmung von Autostellflächen, wenn keine anderen<br>
Flächen zur Verfügung stehen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die baldige Realisierung des Fahrradparkhauses am Hauptbahnhof</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die zügige Inkraftsetzung der beschlossenen Fahrradabstellsatzung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die konsequente Ahndung unberechtigten Parkens auf Behindertenparkplätzen,<br>
auf Rad- und Fußwegen durch den Ausbau der Fahrradstaffel des<br>
Ordnungsamtes und verstärkte Kontrollen. Die MVB und der<br>
Abfallwirtschaftsbetrieb müssen das Recht bekommen, selbst abzuschleppen.<br>
Eine Vergabe von Kontrolle und Abschleppen an Unternehmen auf<br>
Provisionsbasis ist zu prüfen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine ausreichende Beleuchtung von Radwegen. Dabei sollten intelligente<br>
Beleuchtungssysteme zum Einsatz kommen (Dimmen per Bewegungsmelder).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Aufstellung moderner elektronisch gesteuerter Fahrradboxen auch mit<br>
Lademöglichkeiten für Pedelecs an touristischen Highlights (z.B. Dom,<br>
Museum, Marktplatz, Petriförder, Schiffshebewerk)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Schaffung eines Bike-Sharing Angebots mit flächendeckenden<br>
Rückgabemöglichkeiten insbesondere auch für Pendler*innen und für den<br>
Fahrradtourismus</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine deutlich bessere Radverkehrsführung in der Ernst-Reuter-<br>
Allee/Bahnhofsbereich gegenüber der planfestgestellten Variante der<br>
Tunnelplanung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Öffentlicher Nahverkehr</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein attraktiver öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) bildet das Rückgrat des<br>
städtischen Verkehrs. Der Nahverkehrsplan 2018 (NVP) stellt für uns das<br>
Minimalprogramm für die Entwicklung des ÖPNV dar. Unsere Forderungen zum Ausbau<br>
des öffentlichen Nahverkehrs gehen über die konsequente Umsetzung des NVP 2018<br>
hinaus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zur Behebung des Instandhaltungsrückstaus an Gleisanlagen die Zuweisungen<br>
der Landeshauptstadt erhöhen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>statt der regelmäßigen Fahrpreiserhöhungen ein Moratorium und Prüfung<br>
neuer Finanzierungsmöglichkeiten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Einführung eines verbilligten Sozialtickets für Hartz IV-<br>
Empfänger*innen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>allen Schüler*innen den ÖPNV an allen Tagen rund um die Uhr kostenfrei zur<br>
Verfügung stellen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die zügige Fertigstellung der 2. Nord-Süd-Verbindung der Straßenbahn mit<br>
weitest gehendem Erhalt der Straßenbäume</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Schaffung einer Buslinie vom Hauptbahnhof über die Jakobstraße zum<br>
Wissenschaftshafen/Werner-Heisenberg-Straße und die Beibehaltung der<br>
Busverbindung vom Neustädter Feld über Mittagstraße zur Neuen Neustadt und<br>
deren Verlängerung in die Alte Neustadt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Erweiterung des Straßenbahnnetzes nach Ottersleben, über die<br>
Jakobstraße sowie von der Brückstraße über die Berliner Chaussee, um die<br>
Angersiedlung und die Sportarenen anzuschließen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den zügigen vollständigen barrierefreien Ausbau aller ÖPNV-Haltestellen<br>
(10 Stück/Jahr)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die konsequente ÖPNV-Bevorrechtigung an allen Ampelanlagen und die<br>
Ausweisung von mehr ÖPNV-Spuren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>nach und nach alle Busse und Straßenbahnen mit Klimaanlagen, WLAN und USB-<br>
Anschlüssen ausstatten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Weiterentwicklung der ‚EasyGo‘-App auch zum Kauf aller Kartenangebote<br>
und die Nutzung elektronischer Zahlungsmittel (EC-Karte, Kredit-Karte,<br>
Kontaktloses Zahlen) an den Fahrscheinautomaten ohne Vernachlässigung des<br>
Vorverkaufs von Blockfahrscheinen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zur Bekämpfung fahrzeugbedingter Ausfälle im Straßenbahn- und Busverkehr<br>
ist eine mindestens 20%ige barrierefreie Reserve vorzuhalten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>finanzielle Anreize zur Ausweitung der flexiblen Dienste und Einstellung<br>
von mindestens 10 % mehr Personal mit Fahrdiensteignung, damit es zu<br>
deutlich weniger Fahrtausfällen kommt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Sonstiger Verkehr</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Obwohl das Konzept der autogerechten Stadt längst überholt ist, fördert<br>
Magdeburgs Stadtverwaltung nach wie vor hauptsächlich den motorisierten<br>
Individualverkehr (MIV). Umfragen zeigen deutlich, dass viele Menschen anders<br>
mobil sein wollen. Wir setzen auf eine „Autoarme Innenstadt“ mit<br>
Verkehrsberuhigung und Tempobegrenzungen nicht nur auf Wohnstraßen. Der<br>
Autoverkehr darf angesichts der Klimaziele nicht länger bevorzugt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die baldige Realisierung der neuen Strombrücke und die denkmalgerechte<br>
Sanierung der Anna-Ebert-Brücke. Eine weitere Straßenbrücke halten wir für<br>
entbehrlich und auch nicht finanzierbar.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die zügige Freigabe der Tunnelbaustelle für Fuß- und Radverkehr und ÖPNV<br>
sowie die baldige Fertigstellung des von uns nicht gewollten<br>
Tunnelprojekts mit der Umsetzung der stadtgestalterischen Elemente<br>
(Tunneleingänge, Lichtkonzept usw.) entsprechend den Ergebnissen des<br>
Gestaltungswettbewerbs von 2012 und mit der Nachbesserung der<br>
Treppenaufgänge am Kölner Platz durch Rolltreppen oder Aufzüge</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Aufbau eines Netzes von mehr als 120 Stromtankstellen insbesondere in<br>
Wohnquartieren mit Mehrfamilienhäusern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Unterstützung des Carsharings durch Bereitstellung von Standplätzen im<br>
öffentlichen Raum, Verknüpfung mit ÖPNV- und Radabstellanlagen und dessen<br>
stärkere Nutzung durch die Stadtverwaltung und ihre Unternehmen</li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 18 Jan 2019 22:02:23 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KW 08: Kapitel 08 - Demokratie – für echte Bürger*innenbeteiligung</title>
                        <link>https://gruenewelle.antragsgruen.de/gruenewelle/Kapitel_07_-_Demokratie__fuer_echte_Buergerinnenbeteiligung-45160</link>
                        <author>Kreisvorstand (beschlossen am: 17.01.2019)</author>
                        <guid>https://gruenewelle.antragsgruen.de/gruenewelle/Kapitel_07_-_Demokratie__fuer_echte_Buergerinnenbeteiligung-45160</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir leben in Zeiten, in denen ein Teil der Bevölkerung das Gefühl hat, politisch nicht mehr vertreten zu werden. Uns ist es wichtig, diesem Gefühl nicht weniger, sondern mehr Demokratie entgegenzusetzen und Gestaltungsmöglichkeiten im demokratischen Rahmen aufzuzeigen und auszuweiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bürger*innenbeteiligung ersetzt dabei nicht die Entscheidungen des demokratisch gewählten Stadtrates, sondern bereichert diese mit Sachverstand und Ideen. So stehen der Bevölkerung auch in Magdeburg kommunale Beteiligungsmöglichkeiten zur Verfügung, wir wollen an diesen ansetzen und sie weiter ausbauen. Ein gutes Verhältnis von Bürger*innenschaft, Verwaltung und Politik kann dabei durch Bürger*innenbegehren und -entscheide gestärkt und gefestigt werden, ein Regieren über die Interessen der Bevölkerung hinweg, sehen wir nicht als förderlich an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Aufbereitung von wichtigen Informationen für die Bürger*innen als Voraussetzung für Beteiligungsprozesse erfordert jedoch auch sichere Datenerfassung und sicheren Datenschutz. Beim Datenschutz geht es nicht um den Schutz von Daten, sondern um den Schutz von Bürger*innen und den verantwortungsbewussten und sorgsamen Umgang mit ihren Daten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bürger*innenbeteiligung verbindlich in einem gesamtstädtischen Konzept verankern und politisch verabschieden. Dieses ist in Form von Leitlinien so auszurichten, dass die Mitwirkung verschiedener Akteursgruppen auf abgestimmten, verbindlichen Grundregeln basiert.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Anerkennungskultur für Bürger*innenbeteiligung und neue Formen der Würdigung und Wertschätzung durch Kommunalpolitik und Verwaltung befördern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Organisation, die Kompetenzen und das Management für Bürger*innenbeteiligung, auch für<br>
E-Partizipation, mit Personalressourcen und Sachmitteln in der Kommunalverwaltung ausweiten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>bisher unbeteiligte Bevölkerungsgruppen für Beteiligungsprozesse interessieren und einbeziehen und dafür Online-Elemente (E-Partizipation) als Bestandteil von Beteiligungsverfahren einsetzen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Erfahrungen aus der Gemeinwesenarbeit für die Ansprache und Aktivierung von beteiligungsungewohnten Gruppen durch niedrigschwellige Beteiligungsangebote nutzbar machen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Gemeinwesen-Arbeitsgruppen (GWA) in ihren Kompetenzen stärken und mit einem eigenständigen Antragsrecht im Stadtrat aufwerten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Stärkung und, in geeigneten Stadtteilen, die Neuschaffung von Ortschaftsräten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>in der Stadtverwaltung eine zentrale hauptamtliche Stelle schaffen, um die Bürger*innenbeteiligung zu koordinieren und ihre Instrumente und Verfahren mit entsprechend geschultem Personal zu begleiten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>einen Kinder- und Jugendrat ins Leben rufen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Beteiligungsformen und Mitbestimmung in städtischen Einrichtungen fördern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Benutzung von personenbezogenen Daten auf das notwendige Maß beschränken</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>einen jährlichen Bericht der*s kommunalen Datenschutzbeauftragten für den Stadtrat, um eventuelle Fehlentwicklungen in Magdeburg frühzeitig zu erkennen und gegenzusteuern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>bei der Wahl neuer Dezernent*innen Personen durchsetzen, die engagiert und ideenreich die gesamte Bandbreite ihres Fachgebietes beachten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Transparenz in Verwaltung und Stadtrat </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wirkliche Transparenz entsteht erst dann, wenn für die Bürger*innen das Handeln des Stadtrats und der Verwaltung durch Zugänglichkeit zu den maßgeblichen Informationen lückenlos nachvollziehbar und überprüfbar ist. Wir GRÜNE stehen zu unserer Verantwortung und setzen uns ein für echte Transparenz und Offenheit in der Politik und wollen auch die Verwaltung im Sinne des „Open Government“ reformieren und weiter öffnen. Ein erster Schritt war die online Liveübertragung der Stadtratssitzungen, die mit von uns GRÜNEN initiiert wurde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Ausweitung der Bereitstellung von OpenData: öffentliche Daten, die der Bürger*innenschaft gehören. Die Informationen sollen auf unterschiedlichen Kanälen zur Verfügung gestellt werden, wobei die Auswahl der Medien auf die verschiedene Zugangsmöglichkeiten und Medienkompetenzen der Bürger*innen abgestimmt sein muss.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Installation von Informationsterminals im Rathaus und in den Stadtteilen mit Zugang zu den maßgeblichen Daten(-banken), damit auch Menschen ohne Computer-Zugriff auf die dort veröffentlichten Daten haben</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein einfaches Abrufen von öffentlichen Informationen zu Sitzungen, Beschlüssen und Protokollen aus dem Stadtrat, z.B. via Smartphone</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine zentrale Vorhabenliste auf der Internetseite der Stadt, auf der sich die Bürgerschaft frühzeitig über geplante Vorhaben/Projekte, unterteilt nach Stadtteilen, informieren kann. Dies ist besonders wichtig für Großprojekte und muss umfassende Informationen und Unterlagen enthalten.</li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 18 Jan 2019 21:40:11 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KW 06: Kapitel 06 - Kulturstadt Magdeburg – urban, vielfältig und modern</title>
                        <link>https://gruenewelle.antragsgruen.de/gruenewelle/Kapitel_6_-_Kulturstadt_Magdeburg__urban_vielfaeltig_und_modern-61375</link>
                        <author>Kreisvorstand (beschlossen am: 17.01.2019)</author>
                        <guid>https://gruenewelle.antragsgruen.de/gruenewelle/Kapitel_6_-_Kulturstadt_Magdeburg__urban_vielfaeltig_und_modern-61375</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Magdeburg besitzt eine interessante Kulturlandschaft, die von kommunalen Angeboten bis zur freien Kulturszene und von der Hochkultur bis zur Soziokultur reicht. Doch da geht noch mehr. Das kulturelle Potential ist längst nicht ausgeschöpft – sowohl quantitativ als auch qualitativ.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb wollen wir Kulturhauptstadt Europas 2025 werden. Die in der Bewerbung liegenden Chancen für die Entwicklung neuer Strategien in Kultur und Stadtplanung wollen wir aktiv nutzen. Dazu gehört auch der weitere Ausbau der Stadt als Kreativ- und Medienstandort.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Auseinandersetzung mit dem Mittelalter hat viel zur Identität unserer Stadt beigetragen. Nun wollen wir eine deutlichere Hinwendung zur Moderne in Kultur und Kunst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Bewerbung Magdeburgs als Kulturhauptstadt Europas aktiv unterstützen und konstruktiv begleiten. Das Programm der Kulturhauptstadt Europas 2025 darf kein „Strohfeuer“ sein, sondern muss zu einer nachhaltigen kulturellen Weiterentwicklung führen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine jährliche Erhöhung des Kulturetats</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine langfristige Sicherung und Förderung der freien, nicht-kommunalen Kulturszene in allen Stadtteilen durch eine Erhöhung ihres Anteils am Kulturhaushalt, die Bereitstellung von bezahlbaren Arbeits- und Veranstaltungsräumen sowie eine vereinfachte Förder- und Genehmigungspraxis</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die kommunale Kulturlandschaft mit Museen, Bibliotheken, Theatern und Musikeinrichtungen als Angebot für Magdeburg und die Region auf Dauer sichern. Zudem sollen die Einrichtungen zugänglicher gestaltet werden – mit günstigen Eintrittspreisen, Barrierefreiheit, erweiterten Öffnungszeiten sowie qualitativ aufgewerteten pädagogischen und digitalen Angeboten für Jung bis Alt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine langfristige Sicherung und Verbesserung der kulturellen Bildung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zeitgenössische Kunst fördern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein urbanes Stadtzentrum</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass bei Bauvorhaben der Stadt, ihrer Eigenbetriebe und Tochtergesellschaften 1-2 % der Bausumme konsequent für Kunst am Bau und Kunst im öffentlichen Raum verwendet werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass sowohl für Bauten der öffentlichen Hand und ihrer Tochterfirmen als auch für Kunst im öffentlichen Raum Gestaltungswettbewerbe durchgeführt werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Kunstwerke im öffentlichen Raum und Baudenkmäler erhalten. Die Stadt muss durch einen verantwortungsvollen Umgang mit ihren eigenen Denkmälern Vorbild sein.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein Konzept für die Erinnerungskultur der Stadt, welches sowohl Sanierung und Erhalt von Denkmälern und Erinnerungsorten regelt als auch Möglichkeiten für Neues berücksichtigt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zur Hebung der Baukultur den Wirkungskreis des Gestaltungsbeirates ausweiten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Betrieb der städtischen Brunnenanlagen unabhängig vom Spendeneingang</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Weiterentwicklung des gesamten Stadtmarsch-Areals als Bindeglied zwischen Rotehornpark, Messeplatz und Elbe zu einem öffentlichen Freizeit-, Sport-, und Veranstaltungsort – Wohnbebauung ist dort fehl am Platz</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Konzerthalle, die über eine gute Akustik verfügt - als Neubau oder Umbau eines bestehenden Gebäudes</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Weiterentwicklung des Technikmuseums zu einem „echten“ Museum für Industriekultur, wo auch soziale, kulturelle und wirtschaftliche Aspekte betrachtet werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Ausstellungshalle, die unabhängig von den Museen betrieben und kuratiert wird</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>das Kulturbüro auch als Dienstleister für alle Kulturschaffenden der Stadt weiterentwickeln</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>bei der Wahl der neuen Kulturdezernentin / des neuen Kulturdezernenten eine Person durchsetzen, die engagiert und ideenreich die gesamte Bandbreite der Kultur beachtet</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Toleranz und Weltoffenheit – gemeinsam gegen Rechts</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stehen aus tiefster Überzeugung für eine weltoffene, tolerante und vielfältige Gesellschaft und für den Schutz des Individuums. Rechten und Neurechten Ideologien und deren Spielarten des Ethnopluralismus, Rassismus, Faschismus sowie deren alltägliche ausländerfeindliche, chauvinistische, sexistische und völkische Hetze treten wir entschieden entgegen. Wir stehen für ein Magdeburg, in dem Menschen aller Hautfarben, Religionen und sexueller Identitäten angstfrei leben können. Wir stehen für eine Stärkung der Zivilgesellschaft in unserer Stadt, die alle Bevölkerungsgruppen umfasst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>uns dafür einsetzen, dass die Partnerschaft für Demokratie weitergeführt werden kann oder durch eine adäquate Förderstruktur ersetzt wird</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Netzwerkstelle „Aktion &amp; Schulung gegen menschenverachtende Ideologien“ durch die Stadt bei einem freien Träger eingerichtet wird. Diese soll auch die wertvolle Arbeit des „Bündnis gegen Rechts“ unterstützen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Einsatz gut ausgebildeter Sozialarbeiter*innen an den Schulen und in den Stadtteilen, die unterstützen können, das Abgleiten von Kindern und Jugendlichen in extremistische Szenen zu verhindern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Erinnerung an die Todesopfer rechter Gewalt in Magdeburg seit der Wende wachhalten und dafür Sorge tragen, dass ihrer in dauerhafter Form gedacht wird</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass Nazis und Neurechten der öffentliche Raum nicht überlassen wird, egal in welchem Stadtteil. Treffpunkte, die dem Aufbau und der Festigung rechter Strukturen dienen sowie Probenräume neonazistischer und neurechter Bands müssen geschlossen werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>uns dafür einsetzen, dass fremdenfeindlichen Übergriffen in öffentlichen Verkehrsmitteln konsequenter vorgebeugt wird. Dafür bedarf es eines geschulten Personals und couragierter Fahrgäste. Angstzonen an Haltestellen darf es nicht geben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Versuche rechtsextremer Gruppen, über „Freizeitangebote&quot; für Jugendliche ideologischen Einfluss auf diese zu gewinnen, konsequent zurückweisen und eine strikte Unterbindung solcher Bestrebungen durch die Kommune durchsetzen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>uns weiterhin für die essentiell wichtige Arbeit des Vereins Miteinander e.V. in der Stadt und im gesamten Land stark machen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>uns für das Gedenken um den 16. Januar aber insbesondere für den Widerstand gegen die Vereinnahmung durch Neurechte und Neonazis stark machen. Wir unterstützen das Bündnis „Eine Stadt für Alle“ und setzen uns für dessen finanzielle Unterstützung ein</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Willkommens- und Anerkennungskultur</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Magdeburg soll als bunte und weltoffene Stadt Menschen aus allen Ländern eine lebenswerte Heimat sein, egal ob auf Zeit oder auf Dauer. Deshalb müssen wir die entstandene Willkommenskultur vieler städtischer Bereiche etablieren und zu einer Anerkennungskultur ausbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass behördliche Ermessensspielräume genutzt werden, um die erfolgreiche Integration und die selbstbestimmte Lebensführung der Betroffenen zu fördern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass das Personal in den Behörden und Dienststellen Magdeburgs, insbesondere in der Ausländerbehörde, regelmäßig interkulturell geschult wird und über Fremdsprachenkenntnisse verfügt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass eine Unterbringung von Flüchtlingen dezentral in Wohnungen erfolgt. Dies ist grundlegend für eine langfristige erfolgreiche Integration. Davon sollte nur nach Ausschöpfung aller Alternativen abgewichen werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass ausreichend Kita-Plätze für Flüchtlingskinder angeboten werden, um deren Integration zu fördern und den Eltern dadurch Zeit für Sprachkurse zu ermöglichen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass ausreichend Sprachkurse bereitgestellt und finanziert werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass für Zeiträume mit hohem Migrationsaufkommen qualitativ hochwertige Unterbringungsmöglichkeiten vorgehalten werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>uns für die vermehrte Einstellung von Menschen mit Migrationshintergrund in allen Teilen der städtischen Verwaltung, insbesondere in der Ausländerbehörde, einsetzen. Darüber hinaus bedarf es weiterer Maßnahmen zur Stärkung der interkulturellen Kompetenz aller städtischen Bereiche.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Fortführung der häufig unbekannten, aber umso erfolgreicheren Maßnahmen der Integration in den Arbeitsmarkt stark machen. Die Anerkennung von Abschlüssen soll im Interesse der Migrant*innen erfolgen. Magdeburg braucht kompetente Fachkräfte in nahezu allen Bereichen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>vielfältigere Angebote aller Art für die speziellen Bedürfnisse von Migrant*innen, wie z.B. das EineWeltHaus als Standort zahlreicher Migrant*innen-Selbstorganisationen und vielfältiger Bildungsträger, erhalten und ausbauen</li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 18 Jan 2019 21:36:42 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KW 05: Kapitel 05 - Wirtschaft – ökologisch, zukunftsfest und sozial</title>
                        <link>https://gruenewelle.antragsgruen.de/gruenewelle/Kapitel_4_-_Wirtschaft__oekologisch_zukunftsfest_und_sozial-3553</link>
                        <author>Kreisvorstand (beschlossen am: 17.01.2019)</author>
                        <guid>https://gruenewelle.antragsgruen.de/gruenewelle/Kapitel_4_-_Wirtschaft__oekologisch_zukunftsfest_und_sozial-3553</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stehen für ein innovatives, ressourcen- und umweltschonendes Wirtschaften. Grünes Wirtschaften ist eng verbunden mit einer guten und gerechten Arbeitswelt. Unternehmen und Arbeitnehmer sind zentraler Bestandteil unserer Gesellschaft und gestalten gemeinsam die Arbeitswelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltigkeit und Digitalisierung sind die Anforderungen und Entwicklungstreiber der zukünftigen Wirtschaft. Als BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist unser Ziel, dass Magdeburg - seine Bürger*innen, Unternehmen und Wissenschaftler*innen - die zukünftige Wirtschaft mitgestaltet statt nur die verlängerte Werkbank zu sein. Deshalb liegt ein Schwerpunkt der Wirtschaftspolitik in der Unterstützung von Existenzgründungen, Start-Ups und regionalen Unternehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Nachhaltige Wirtschaft in Magdeburg – Gute Arbeit und ökologisch zukunftsfest</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Magdeburgs Wirtschaft hat bei Dienstleistungen, Logistik und produzierendem Gewerbe viele kleine Ansiedlungen und Erweiterungen überall in der Stadt gewinnen können. Hier steigt der Bedarf an Fachkräften und gut gelegenen Erweiterungsmöglichkeiten. Großansiedlungen in Branchen mit geringen Sozial- und Umweltstandards sind besonders am Stadtrand und im Umland zu verzeichnen. In Zukunft muss der Fokus deutlich stärker auf faire Arbeitsbedingungen, aktiven Umweltschutz, Verkehrsvermeidung und Ressourcenschutz gelegt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Deswegen wollen wir für Magdeburg:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine mit den Nachbarlandkreisen abgestimmte Ansiedlungspolitik für Großansiedlungen mit Fokus auf Zukunftsbranchen (z.B. erneuerbare Energien) mit fairen Arbeitsbedingungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine damit verbundene Planung von nachhaltigen Gewerbeparks mit ganzheitlichen Verkehrskonzepten (z.B. Bus-Shuttle und Radschnellweg nach Osterweddingen) auch unter Reaktivierung von innenstadtnahen Brachflächen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Buslinie oder andere innovative Angebote (Autonome Shuttle-Dienste) im Industrie- und Gewebezentrum Rothensee. Zudem sollen hier weitere Möglichkeiten der Nachverdichtung geprüft werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Schaffung von integrierten Ansiedlungsflächen oder Gewerbehöfen für (Klein-) Gewerbe und Dienstleistungen im Innenstadt- und Innenstadtrandbereich</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Wiederbelebung der Green Cities-Konferenz als Investoren- und Innovationskonferenz für nachhaltigkeitsorientierte Unternehmen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den weiteren Ausbau von Magdeburg als Kompetenzstandort für erneuerbare Energien</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>soweit rechtlich möglich lokale und regionale Unternehmen mit fairen Arbeitsstandards bei kommunalen Ausschreibungen fördern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>gemeinsam mit Bildungsträgern, Gewerkschaften und Hochschulen die Aus- und Weiterbildung von deutschen und nicht-deutschen Arbeitnehmer*innen wie Arbeitsanwärter*innen in den Zukunftsbranchen ausbauen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Handwerksbetriebe durch verschiedene Unterstützungsmaßnahmen bei der Suche von Arbeitskräften und Qualifizierungen stärken. Das Handwerk ist ein zentraler Bestandteil in der Magdeburger Unternehmenslandschaft.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>das betriebliche Umweltmanagement in den Unternehmen der Landeshauptstadt durch Beratung, Workshops und Qualifizierungen unterstützen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>soziale Unternehmen und kleine Genossenschaften unterstützen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Smarte Wirtschaft in Magdeburg – die Digitalisierung sinnvoll nutzen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft findet statt und sollte aktiv mit gestaltet und kritisch begleitet werden. In Magdeburg gibt es bereits viele Unternehmen mit zum Teil herausragenden Angeboten. Diese und ihr Umfeld wollen wir stärken, sodass bald mehr smarte, sichere, daten- und energieminimale digitale Lösungen Made-in-Magdeburg hier Arbeitsplätze entstehen lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Konkret wollen wir: </h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine gut ausgestattete Stabsstelle für Digitalisierung in der Verwaltung, die übergreifend das Thema koordiniert und aktiv EU- und Bundesgelder einwirbt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass sich die Magdeburger Verwaltung zum Innovationstreiber, Forschungspartner und Testfeld für digitale Innovationen aus Wissenschaft und lokalen Unternehmen entwickelt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Etablierung von regelmäßigen Vernetzungstreffen, Start-Up-Pitches und Hackathons zwischen Unternehmen, Stadt, Bürgern und Wissenschaft</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>einen zügigen Ausbau neuer Infrastrukturen wie Glasfaser, 5G und offener WLAN-Angebote in städtischen Objekten und der gesamten Stadt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die digitale Ausstattung der Schulen deutlich verbessern. Mit dem Land wollen wir den Wissenstransfer aus den Hochschulen verbessern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den weitere Ausbau von günstigen Gründungszentren in zentralen Stadtlagen, auch unter Ausnutzung bestehender Leerstände</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Wissenstransfer zwischen Kompetenzzentren für Industrie 4.0 und Mittelstand 4.0 (intelligente Vernetzung von Produktentwicklung, Produktion, Logistik und Kunden) in die vielen Unternehmen der Stadt fördern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Attraktives Magdeburg – Ort für Tourismus und lebendigen Innenstadthandel</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Wettbewerb der Städte um Unternehmen, Touristen, Studierende und Fachkräfte wird die „Attraktivität“ einer Stadt stetig wichtiger. Das bedeutet, dass Kinderbetreuung, Schulen, ein guter Wohnungsmarkt insbesondere aber auch die Erlebnisqualität der Innenstadt, die Vielfalt des Kulturangebots und die Breite der Ausgehmöglichkeiten als Standortfaktor immens an Bedeutung gewinnen. Magdeburg hat hier vorzügliche Angebote, die wir fördern und herausstellen wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Deswegen wollen wir:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Elbe naturnah als Grundlage für nachhaltigen Fahrrad- und Wassertourismus erhalten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein Herz für Magdeburg – eine Aufwertung und Verkehrsberuhigung des Breiten Wegs als Flanier-, Aufenthalts- und Erlebnisraum zur Stärkung des Innenstadthandels. Im Wettbewerb mit dem Online-Handel braucht es Platz für Menschen statt Parkplätze für Autos.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Umsetzung der Neugestaltung des Alten Markts als hochwertigen Markt- und Veranstaltungsplatz, der Gäste zum Verweilen einlädt. Dort sollen insbesondere Lebensmittelproduzenten aus der Region prominente Verkaufsplätze erhalten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Beibehaltung des Märktekonzepts, das fußläufige und vielfältige Orte des Handels und der Versorgung in den Stadtteilen schafft</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>nachhaltige und ökologische Handelsformen (z.B. Unverpackt-Läden, Repair-Cafés, Mehrwegbechersysteme in Magdeburg, Bio-/vegane Restaurants) fördern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Implementierung und Förderung von neuen, sauberen Lieferdiensten mit Lastenrädern und E-Fahrzeugen für Gewerbe und Bürger*innen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine starke Nachtökonomie von Kneipen, Clubs und Kulturschaffenden, die durch einen Nachtmanager*in, weitere Events und temporäre Außengastronomie gefördert wird</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Neugestaltung des Ausgehviertels um den Hasselbachplatz zur Steigerung von Sicherheit, Aufenthaltsqualität und Außenflächen für Handel und Gastronomie</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein effektives Leerstandsmanagement, das für Kreative und Kultur neue Räume in der (Innen-) Stadt erschließt und so Abwechslung, Innovation und Attraktivität schafft</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein Standortmarketing, das auf Fachkräftewerbung, Unternehmensansiedlungen, Kongresse und Tourismus ausgelegt ist. Das Marketing bei Immobilienmessen treibt nur die Preise und gehört beendet.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>einen Qualitätsstandard für Tourismusattraktionen. Damit soll auch gesichert werden, dass ausländische Gäste immer einen englischen Service und bargeldlose Zahlungsvarianten vorfinden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>kein Großaquarium oder Großpanorama, da hiermit kein touristisches Alleinstellungsmerkmal geschaffen wird und eine Wirtschaftlichkeit kaum erreichbar ist</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>einen taktmäßigen ICE/IC-Anschluss nach Berlin und in den Norden, um die Erreichbarkeit zu verbessern. Dafür soll mit dem Land ein geeignetes Ausschreibungsmodell (ähnlich Gera) geprüft werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Fair Trade – </strong><strong>Magdeburg handelt fair </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Fairer Handel ist ein Schritt zu einer gerechteren (Welt-)Wirtschaft und bedeutet, dass Bäuer*innen, Handwerker*innen und Arbeiter*innen im globalen Süden und auf der ganzen Welt für ihre Produkte und Dienstleistungen eine gerechte Entlohnung erhalten. Fairer Handel betrachtet auch die sozialen und ökologischen Bedingungen der Herstellung und des Warenaustausches<em>. </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir als BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben uns für die Bewerbung unserer Stadt um den Titel „Fair-Trade-Town“ eingesetzt und diesen 2014 erstmalig durch TransFair e.V. verliehen bekommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Kampagne Fair-Trade-Towns zeigt die Verantwortung der Kommunen für nachhaltigen Konsum, die den Grundstein für nachhaltige Entwicklung auf globaler Ebene legen. Besonders in der öffentlichen Beschaffung können Kommunen dazu beitragen, Nachhaltigkeit zu fördern und damit auch die globale Entwicklung positiv beeinflussen. Fairer Handel wirkt sich auf die sozialen, ökologischen und ökonomischen Dimensionen von Nachhaltigkeit aus und kommt den Ländern des globalen Südens zugute.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem Erreichen der Zertifizierung „Fair-Trade-Town“ und das Verteidigen des Titels setzen klare Signale seitens des Stadtrates und der Verwaltungsspitze.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Faires Handeln ist nicht als ein Projekt mit Anfang und Ende zu sehen, sondern steht für eine soziale Weiterentwicklung in der Stadt und auch darüber hinaus in der globalisierten Welt. Beim Fairen Handel können sich Einrichtungen, Firmen, Gruppen, Vereine, Initiativen und Schulen gemeinsam engagieren. Jede Person kann durch ihr Handeln zum Gelingen beitragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir wollen: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Wahrnehmung der Vorbildfunktion der öffentlichen Hand für nachhaltigen Konsum</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Berücksichtigung von fair gehandelten Produkten im kommunalen Beschaffungswesen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die konsequente Anwendung des rechtlichen Rahmens zur Förderung der ökologisch nachhaltig und sozialfairen öffentlichen Beschaffung auf Landes- und kommunaler Ebene (bessere Umsetzung der EU-Richtlinie 2014/24/EU und der Ländergesetze zur öffentlichen Beschaffung)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Verteidigung des Zertifikats „Fair-Trade-Town“ und die damit verbundene Erfüllung der not-wendigen Kriterien</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>das Anbieten von ausschließlich fair gehandelten Produkten bei allen öffentlichen Veranstaltungen der Stadt und bei der Gästebewirtung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die finanzielle Unterstützung bei der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, aber auch bei Aktionen und Veranstaltungen zum Thema „Fairer Handel“, um Magdeburger*innen den Zweck des Fairen Handels bewusst zu machen und weiter für dieses Thema zu sensibilisieren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Förderung von Kampagnen (wie Fair-Trade-Schools und Fair-Trade-Universities) und Projekten, die über Aktivitäten in Städten, an Schulen und Universitäten die Mobilisierung für einen nachhaltigen Konsum stärken</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine dauerhafte und strukturelle Verankerung des 2014 von der UNESCO verabschiedeten Weltaktionsprogramms „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) in allen schulischen und außerschulischen Bildungsbereichen unter Einbezug der Zivilgesellschaft und entsprechender Förderprogramme von Bund und Ländern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass die Stadt Magdeburg sich dabei als hochwertiger Bildungsstandort in Bezug auf „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) positioniert und einen ganzheitlichen Ansatz von BNE umsetzt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Kommunaler Haushalt – Magdeburg wirtschaftet nachhaltig</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein nachhaltiger Haushalt ist die Grundlage des städtischen Handelns. Trotz formal ausgeglichener Haushalte in den letzten Jahren steigt die städtische Verschuldung und befindet sich auf einem hohen Niveau. Die Stadt kann daher weder die Finanzierung ihrer Investitionen vollständig erwirtschaften, noch fällige ordentliche Tilgungen ohne neue Liquiditätskredite gewährleisten. Dies gefährdet die Zahlungsfähigkeit der Stadt und schränkt die Gestaltungsspielräume von Stadtrat und Verwaltung langfristig ein. Daher ist es dringend erforderlich, klare Prioritäten bei durch demokratische Entscheidungen beschlossenen Investitionen zu setzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>An die Stelle teurer Großprojekte, die regelmäßig den geplanten finanziellen Rahmen überschreiten und hohe Folgekosten verursachen, müssen nachhaltigen Investitionen in den Erhalt, Ausbau der bestehenden Infrastruktur, aber auch in den Neubau von Infrastruktur, wie zur Verbesserung des ÖPNV, des Rad- und Fußverkehrs sowie in Schulen und Kitas getätigt werden. Nur so ist das Ziel der Generationsgerechtigkeit zu erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Stadtrat und Verwaltung müssen eine konsequente Aufgabenkritik auf der Grundlage von Vergleichszahlen und Qualitätszielen betreiben, um die defizitäre Verwaltungstätigkeit auszugleichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>bei Großprojekten und Investitionsvorhaben eine realistische Kostenabschätzung und die stärkere Beachtung der Folgekosten vor Investitionsentscheidungen sowie die Unterstützung der städtischen Bauverwaltung durch externe Projektsteuerer</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>öffentliche Diskussions- und Informationsveranstaltungen bei städtischen Investitionsvorhaben</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Weiterentwicklung und Transparenzsteigerung des bestehenden Produkthaushalts, um die stark eingeschränkten Gestaltungsspielräume des Stadtrates auszuweiten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Schaffung eines Bürger*innen-Haushalts, um so Interessierten die Einflussnahme auf die Haushaltsplanung zu ermöglichen und die Transparenz der Haushaltsplanung zu erhöhen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Erarbeitung echter Prioritätenlisten, sowohl für Investitionen als auch für die Arbeit der Verwaltung. Die Prioritäten sind dabei nach Notwendigkeit unabhängig von den derzeitigen Finanzierungsmöglichkeiten festzulegen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Nettoneuverschuldung der Stadt und die damit einhergehende Inanspruchnahme von Liquiditätskrediten ist zu begrenzen, um zusätzliche Zins- und Tilgungsleistungen einzusparen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine verlässliche und ausreichende finanzielle Ausstattung freier Träger sichern, die Aufgaben der Daseinsvorsorge in der Stadt übernehmen. Durch klare Aufgabenstellungen und Leistungsverträge ist der finanzielle Aufwand der Stadt nachvollziehbar zu gestalten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Weiterführung bestehender und den Abschluss neuer Erbbaurechtsverträge an Stelle des Verkaufs von Grund und Boden, um städtische Vermögensgegenstände zu erhalten und langfristige Ertragspositionen zu generieren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Begrenzung der städtischen Gesamtverschuldung und Reduzierung der stetig steigenden Pro-Kopf-Verschuldung</li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 18 Jan 2019 21:29:53 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KW 04: Kapitel 04 - Energie – sauber, effizient und erneuerbar</title>
                        <link>https://gruenewelle.antragsgruen.de/gruenewelle/Kapitel_3_-_Energie__sauber_effizient_und_erneuerbar-22898</link>
                        <author>Kreisvorstand (beschlossen am: 17.01.2019)</author>
                        <guid>https://gruenewelle.antragsgruen.de/gruenewelle/Kapitel_3_-_Energie__sauber_effizient_und_erneuerbar-22898</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein entscheidender Faktor im Kampf gegen den Klimawandel ist die Art und Weise, wie wir Energie gewinnen und nutzen. Wir verbrauchen zu viel Energie, wir nutzen die Energie mit zu vielen Verlusten. Die fossilen Energieträger setzen CO<sub>2</sub> ab und belasten die Atmosphäre.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Magdeburg, als erklärte „Modellstadt der erneuerbaren Energien“ sollte mit den Kompetenzen der lokalen Wissenschaftseinrichtungen und Firmen organisatorische und technologische Wege aufzeigen, wie das Magdeburg von heute zum Vorbild für ein nachhaltiges Magdeburg von morgen für unsere Kinder und zum Technologisstandort mit zukunftsweisenden und attraktiven Arbeitsplätzen werden kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Effizienter Energieeinsatz und die Nutzung erneuerbarer Energien können viele Vorteile für unsere Stadt bringen: geringere Kosten, Reduzierung des CO<sub>2</sub>-Ausstoßes und als Vorbild für die Kinder unserer Stadt dienen. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben hierzu im Magdeburger Stadtrat zahlreiche Initiativen gestartet, vom Energiesparmodell „fifty-fifty“ bis zur Stadt für erneuerbare Energien.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Einkauf von „100% Grünen Strom“ für alle kommunalen Gebäude und den weiteren konsequenten Ausbau von solarer Energienutzung soweit technisch machbar auf allen Gebäuden. Die Stadt sollte mit dem Land zusammen für alle Gebäude des Landes und der Kommune eine Bürgerenergieoffensive „Solardach und Speicher“ auf einer digitalen Plattform unterstützen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Fernwärmenutzung im bestehenden Netz durch Verdichtung sinnvoll ausbauen, punktuell das Netz erweitern und wenn möglich bestehende historische Großsiedlungen aus den 20er- und 30er- Jahren (Beispiel Beimssiedlung) integrieren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Aufbau von Nahwärmeinseln auf der Basis regenerativer Energien fördern. Ziel ist der Ausbau der dezentralen solaren Energienutzung, der Ausbau mit Kraft-Wärme-Kopplung, die Vernetzung der Energienutzung mit Verkehr und Gewerbe in den Quartieren z.B. durch lokale Abwärmenutzung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Erarbeitung von Energieleitlinien für Neubau- und Sanierungsvorhaben an Gebäuden der Stadt Magdeburg, die sich an den Vorgaben der aktuellen Energieeinsparverordnung und dem zukünftigen GebäudeEnergieGesetz orientieren. Die kommunalen Gebäude müssen Vorbild für das technisch und wirtschaftlich Machbare werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Festsetzungen in Bebauungsplänen zur Nutzung regenerativer Energien und zu bauphysikalischen Standards für „Plus-Energie-Häuser“, also Gebäude und Quartiere in denen über die Energieanlagen und die effiziente und rationelle Energienutzung im Jahr mehr Energie gewonnen als verbraucht wird</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Ausweitung des erfolgreichen Energiesparmodells „fifty-fifty“ auf weitere kommunale Einrichtungen und die Einrichtung einer kommunalen Energie- und Liegenschaftsleitwarte zur permanenten Optimierung aller Prozesse des Gebäudemanagements (Energie, Reinigung, Sicherheit usw.)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den schrittweisen Austausch der städtischen Fahrzeugflotte durch energiesparende und emissionsfrei angetriebene Fahrzeuge und den Ausbau der Ladeinfrastruktur in enger Kooperation mit den großen Vermietern und Arbeitgebern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die schrittweise Erneuerung der Straßenbeleuchtung mit LED-Technik im gesamten Stadtgebiet</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Partner*innen der Magdeburger Klimaallianz unterstützen, insbesondere bei den Energieeinsparbemühungen im Wohnungsbestand</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Umsetzung des Maßnahmenpakets aus dem Projekt „Modellstadt der erneuerbaren Energien“, z.B. die leicht zugängliche Veröffentlichung des Solarkatasters</li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 18 Jan 2019 21:26:55 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KW 02: Kapitel 02 - Stadtentwicklung – GRÜNE Urbanität für Magdeburg</title>
                        <link>https://gruenewelle.antragsgruen.de/gruenewelle/motion/9255</link>
                        <author>Kreisvorstand (beschlossen am: 17.01.2019)</author>
                        <guid>https://gruenewelle.antragsgruen.de/gruenewelle/motion/9255</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Von der Renaissance der Städte konnte auch unsere Stadt in den letzten Jahren profitieren. Um Magdeburg dauerhaft attraktiv für seine Bewohner*innen und Gäste zu gestalten, müssen Straßen und Plätze mit Aufenthaltsqualität geschaffen, das Stadtgrün weiterentwickelt und ein soziales Auseinanderdriften von Stadtteilen verhindert werden. Notwendig ist eine demokratisch legitimierte und mit intensiver Bürger*innenbeteiligung begleitete Stadtplanung, die innerhalb der Stadtverwaltung ein höheres Gewicht erhalten muss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Hierzu ist es notwendig, dass:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>erweiterte Möglichkeiten zur Bürger*innenbeteiligung geschaffen werden. Die Beteiligung muss sowohl online als auch offline barrierefrei möglich sein und in einem frühen Planungsstadium erfolgen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>für städtebauliche Entwicklungen Ideenwettbewerbe und für städtebaulich bedeutsame Bauwerke Gestaltungswettbewerbe durchgeführt werden. Vor Auslobung ist die Aufgabenstellung öffentlich zu diskutieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>städtische Grundstücke langfristig für künftige Entwicklungen gesichert und nicht verkauft, sondern in Erbpacht vergeben oder als potentielle Entwicklungsflächen im Bestand behalten werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Noch immer fehlt es in unserer Stadt an innerstädtischem Flair, unsere Innenstadt wird durch Verkehrsachsen zerschnitten. Der Schwerpunkt der nächsten Jahre muss die Suche nach einer neuen Qualität in Magdeburgs Mitte werden. Unsere Innenstadt ist sowohl durch bauliche Verdichtung mit kleinteiliger, zum Flanieren einladender Nutzungsmischung als auch durch Stärkung des innerstädtischen Grüns lebenswerter zu gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>durchsetzen, dass der Beschluss zur Erstellung eines Rahmenplanes Innenstadt zügig und mit intensiver Stadtrats- und Bürger*innenbeteiligung umgesetzt wird</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Verdichtung der Innenstadt mit kleinteiligen Strukturen und Nutzungen für mehr Urbanität</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Aufenthaltsqualität stärken, indem wir den Durchgangsverkehr aus der Innenstadt verbannen (unter anderem Rückbau der Ernst-Reuter-Allee zwischen Otto-von-Guericke- und Jakobstraße zu einer Erschließungsstraße)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>bezahlbares Wohnen für alle Bevölkerungsschichten in der Innenstadt sichern – durch Festsetzungen in Bebauungsplänen und durch die Politik unserer Wohnungsbaugesellschaft</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Mix aus kleinteiligem Handel, Gastronomie, Kultur, Dienstleistung und Wohnen in der Innenstadt und den Stadtteilzentren stärken</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>attraktivere und besser nutzbare öffentliche Plätze - durch mehr Grün und Sitzbänke, durch Sport- und Spielmöglichkeiten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Alten Markt zur guten Stube der Stadt entwickeln. Dazu gehört neben Grün und Gastronomie auf der Platzfläche eine verstärkte gastronomische, kulturelle und Handelsnutzung einschließlich möglicher Neubauten im Umfeld des Platzes.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Domplatz verkehrsberuhigt gestalten und dessen öffentliche Nutzung neben dem Theater-Open-Air erweitern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Bereich um den Hasselbachplatz in seiner Nutzung als Kneipenviertel durch städtebauliche und organisatorische Maßnahmen sichern und verbessern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Bereich um die Brandenburger Straße aufwerten und zu einem Kreativviertel entwickeln</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>grüne Erholungsbereiche in der Innenstadt und straßenbegleitendes Grün weiterentwickeln</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>fußgänger*innen- und fahrradfreundliche Verknüpfungen des Elbufers mit der Innenstadt und den Stadtteilen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mehrgenerationenhäuser und demokratische Wohnprojekte fördern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Den Herausforderungen an ein gesundes Stadtklima kann Magdeburg mit mehr Stadtgrün, der Umgestaltung von Stadtstraßen zu Alleen, Gebäudebegrünungen und der Freihaltung von Frischluftschneisen begegnen. Die Bebauung und Versiegelung von Freiflächen und landwirtschaftlichen Flächen am Stadtrand muss wirksam gestoppt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Stadtteile stärken, deren jeweilige Spezifika weiterentwickeln, Förderprogramme zielgenau einsetzen sowie gewachsene dörfliche Strukturen in den Ortsteilen erhalten und aufwerten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Brachen und Baulücken wieder nutzen, um Bauen auf der grünen Wiese und eine Zersiedelung der Landschaft zu stoppen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>durchsetzen, dass keine Baugebiete mehr auf landwirtschaftlichen Flächen (grüne Wiese) errichtet werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>unsere Stadtstraßen durch umfangreiche Baumpflanzungen aufwerten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Begrünung von Dächern und Fassaden durch Vorbildfunktion der Stadt, durch Information und Beratung sowie durch Förderprogramme unterstützen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Stadt der kurzen Wege, in der durch kleinteilige Nutzungsmischung der größte Teil der Wege zu Fuß und mit dem Fahrrad zurückgelegt werden kann</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Barrierefreiheit und sichere Wege im Straßenverkehr für alle Altersgruppen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Grünverbindungen zwischen den Stadtteilen und ins Umland sichern und stärken</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die stärkere Berücksichtigung ökologischer Belange des Bauens, z.B. durch Modellvorhaben bei Sanierungen und Neubauten, durch die Vorbildfunktion der Stadt bei eigenen Bauvorhaben sowie durch Festsetzungen in Bebauungsplänen und durch ein Demonstrationszentrum „Nachhaltiges Bauen“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Stadtentwicklung an den Achsen des öffentlichen Nahverkehrs konzentrieren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass in Magdeburg eine autofreie Siedlung als Modellprojekt „Wohnen ohne eigenes Auto“ entsteht – in guter Lage zum ÖPNV, eingebunden in ein Radverkehrsnetz und mit Car-Sharing-Angeboten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass der Stadtmarsch frei von Wohnbebauung bleibt. Dieses Areal soll als Bindeglied zwischen dem Stadtpark Rothehorn und Innenstadt/Messeplatz für eine vielfältige Sport- und Freizeitnutzung mit Freiluftangeboten und nur untergeordneter Bebauung entwickelt werden. Damit kann ein grünes, aber intensiv genutztes Gegenüber zur bebauten Innenstadt in diesem hochwassergefährdeten Bereich entstehen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Sanierung und Neubau für genossenschaftliches Wohnen und Arbeiten/Selbstnutzerprojekte durch Grundstücksbereitstellung und Förderung unterstützen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>durch Beratung, Wettbewerbe und Förderung die Wohnungsunternehmen dazu bewegen, dass sie ihre Höfe ökologisch wertvoll und vielfältig nutzbar (um-)gestalten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>historische und stadtbildprägende Bausubstanz wirksamer schützen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dem sozialen Auseinanderdriften dadurch entgegenwirken, dass in benachteiligten Stadtquartieren Förderprogramme konzentriert, Quartiersmanager*innen und Streetworker*innen eingesetzt und soziale Projekte (insbesondere Wohnprojekte) unterstützt werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mehrgenerationenhäuser und demokratische Wohnprojekte fördern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>Verkehr - Magdeburg bewegt sich ökologisch</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle Menschen in unserer Stadt sollen ihre Ziele sicher, zügig, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Umwelt">umweltschonend</a>, barrierefrei und sozialverträglich erreichen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Verbesserung der Lebensqualität und zur Erreichung der Klimaschutzziele muss auch in Magdeburg eine Verkehrswende eingeleitet werden. Wir streben eine „Autoarme Innenstadt“ an, indem wir den ‚Umweltverbund‘ aus Fußverkehr, Radverkehr und Öffentlicher Nahverkehr fördern. Alle vier Verkehrsträger sollen mit einem Anteil von jeweils 25 % aller Wege gleichberechtigt nebeneinanderstehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die im Verkehrsentwicklungsplan 2030Plus vorgeschlagenen Maßnahmen zur Stärkung des Umweltverbundes sind umzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Fußverkehr und Barrierefreiheit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Wege lassen sich zu Fuß sehr gut bewältigen. Ein Fünftel aller mit dem Auto zurückgelegten Wege ist kürzer als zwei Kilometer. Die meisten dieser Wege könnten problemlos zu Fuß zurückgelegt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Luftverschmutzung, Lärmbelastung, städtebauliche Defizite und Unfallgefahren machen jedoch das Zu-Fuß-Gehen unattraktiv. Deshalb braucht die Stadt mehr Fußgängerzonen und verkehrsberuhigte Bereiche, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen, womit auch der Einzelhandel gestärkt wird. Die Auswirkungen und Akzeptanz der Bürger*innen und Geschäftsleute kann durch Testphasen geprüft werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der barrierefreie Ausbau von Verkehrsanlagen, insbesondere von bestehenden Straßenbahnhaltestellen ist seit Jahren vernachlässigt. Dass es auch anders gehen kann, zeigt das Stadtbahnprogramm von Halle (Saale).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir wollen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>das Zu-Fuß-Gehen stadtweit im Hinblick auf Sicherheit, Barrierefreiheit und Durchlässigkeit prüfen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein Schulwegsicherungsprogramm, um Unfallschwerpunkte zu beseitigen, damit alle Kinder sicher und allein zu ihren Schulen und Sportstätten kommen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Mittel für Instandsetzungsmaßnahmen von Fußwegen erhöhen und den Haushaltstitel für Bordsteinabsenkungen wieder einführen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die konsequente Einrichtung flächendeckender Tempo 30-Zonen, Anordnung von Tempo 30 im Bereich von Schulen, Kindertagesstätten und Altenpflegeheimen sowie Temporeduzierungen auf ausgewählten Erschließungsstraßen wie z.B. auf dem Klusdamm</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>im Südabschnitt des Breiten Weges verkehrsberuhigte Bereiche zwischen Hasselbachplatz und Keplerstraße und zwischen Bärstraße und Ernst-Reuter-Allee ausweisen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Durchgangsverkehr in der Innenstadt reduzieren und verkehrsberuhigende Maßnahmen in der Ernst-Reuter-Allee und im Breiten Weg vornehmen („Ein Herz für Magdeburg“) sowie den Rückbau der Reuter-Allee zwischen Otto-von-Guericke- und Jakobstraße. Die Maßnahmen sind in enger Abstimmung mit den Bürger*innen und Geschäftsleuten zunächst auszuprobieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität, der Sicherheit und aus Lärmschutzgründen die Große Diesdorfer Straße und die ‚Hauptstraße‘ zwischen Buckau und Westerhüsen umweltgerecht und barrierefrei umgebaut werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mehr sichere Überquerungsmöglichkeiten an großen Straßen (z.B. Mittelinseln) und mehr Zebrastreifen entstehen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass Fußgänger*innen an Ampelanlagen nicht länger als 60 Sekunden warten müssen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>bauliche und organisatorische Maßnahmen gegen Falschparker*innen an Kreuzungsbereichen und auf Geh- und Radwegen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Radverkehr</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn wir das Klima retten wollen, dann müssen mehr Menschen öfter vom Auto auf das Rad umsteigen. Doch nur, wer sich sicher fühlt, steigt um. Dafür muss noch viel in Magdeburg getan werden. Der Radverkehr braucht vor allem mehr Fläche und es muss deutlich mehr Geld in die Infrastruktur investiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine verlässliche Bereitstellung von 11,00 € je Einwohner*in und Jahr für den Radverkehr im Haushalt unserer Stadt entsprechend der Empfehlung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP 2020) und die Nutzung entsprechender Förderprogramme</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine(n) Radverkehrsbeauftragte(n), der die Geschäfte der Arbeitsgruppe Radverkehr führt, die Planungen zum Fahrradverkehr koordiniert, bei allen Straßenbauten die Belange des Radverkehrs überprüft und Kampagnen zur Förderung des Radverkehrs organisiert</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein lückenloses Radverkehrsnetz zwischen allen Stadtteilen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass die noch immer ausstehenden Investitionsmaßnahmen der Radverkehrskonzeption 2004-2012 endlich realisiert werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>innerstädtische Radschnellverbindungen und Radschnellwege in das Umland u.a. nach Osterweddingen, Schönebeck, entlang der 2. Nord-Süd-Verbindung bis nach Barleben und Wolmirstedt und mit Umnutzung der denkmalgeschützten Kanonenbahnbrücke bis nach Biederitz</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausweisung von Fahrradstraßen - wie in der Goethestraße geplant - und die Freigabe von Einbahnstraßen für den Radverkehr in beide Richtungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Projektierung von Radverkehrsanlagen an großen Straßen zukünftig vorzugsweise als geschützte Radfahrstreifen („Protected Bike Lane“). Wenn hierfür die Straßenbreite nicht ausreicht, sind Radfahrstreifen und Schutzstreifen entsprechend den Empfehlungen zur Anlage von Radverkehrsanlagen (ERA 2010) abzumarkieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass Radverkehrsanlagen zukünftig grundsätzlich mit Asphaltoberflächen angelegt werden und auf Kopfsteinpflasterstraßen Teil-Asphaltierungen vorgenommen werden (z.B. beschlossenes Pilotprojekt Wilhelm-Külz-Straße).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass bei Grundstückszufahrten künftig die vorfahrtberechtigten Radwege grundsätzlich gemäß der ERA 2010 asphaltiert oder glatt gepflastert ausgeführt werden. Mit Natursteinpflaster ausgestattete Zufahrten sind nach und nach umzubauen (entsprechende Mittel stehen für die Jahre 2019-2021 zur Verfügung).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Schaffung weiterer sicherer Abstellmöglichkeiten im öffentlichen Raum – ggf. auch durch Umwidmung von Autostellflächen, wenn keine anderen Flächen zur Verfügung stehen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die baldige Realisierung des Fahrradparkhauses am Hauptbahnhof</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die zügige Inkraftsetzung der beschlossenen Fahrradabstellsatzung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die konsequente Ahndung unberechtigten Parkens auf Behindertenparkplätzen, auf Rad- und Fußwegen durch den Ausbau der Fahrradstaffel des Ordnungsamtes und verstärkte Kontrollen. Die MVB und der Abfallwirtschaftsbetrieb müssen das Recht bekommen, selbst abzuschleppen. Eine Vergabe von Kontrolle und Abschleppen an Unternehmen auf Provisionsbasis ist zu prüfen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine ausreichende Beleuchtung von Radwegen. Dabei sollten intelligente Beleuchtungssysteme zum Einsatz kommen (Dimmen per Bewegungsmelder).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Aufstellung moderner elektronisch gesteuerter Fahrradboxen auch mit Lademöglichkeiten für Pedelecs an touristischen Highlights (z.B. Dom, Museum, Marktplatz, Petriförder, Schiffshebewerk)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Schaffung eines Bike-Sharing Angebots mit flächendeckenden Rückgabemöglichkeiten insbesondere auch für Pendler*innen und für den Fahrradtourismus</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine deutlich bessere Radverkehrsführung in der Ernst-Reuter-Allee/Bahnhofsbereich gegenüber der planfestgestellten Variante der Tunnelplanung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Öffentlicher Nahverkehr</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein attraktiver öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) bildet das Rückgrat des städtischen Verkehrs. Der Nahverkehrsplan 2018 (NVP) stellt für uns das Minimalprogramm für die Entwicklung des ÖPNV dar. Unsere Forderungen zum Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs gehen über die konsequente Umsetzung des NVP 2018 hinaus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zur Behebung des Instandhaltungsrückstaus an Gleisanlagen die Zuweisungen der Landeshauptstadt erhöhen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>statt der regelmäßigen Fahrpreiserhöhungen ein Moratorium und Prüfung neuer Finanzierungsmöglichkeiten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Einführung eines verbilligten Sozialtickets für Hartz IV-Empfänger*innen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>allen Schüler*innen den ÖPNV an allen Tagen rund um die Uhr kostenfrei zur Verfügung stellen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die zügige Fertigstellung der 2. Nord-Süd-Verbindung der Straßenbahn mit weitest gehendem Erhalt der Straßenbäume</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Schaffung einer Buslinie vom Hauptbahnhof über die Jakobstraße zum Wissenschaftshafen/Werner-Heisenberg-Straße und die Beibehaltung der Busverbindung vom Neustädter Feld über Mittagstraße zur Neuen Neustadt und deren Verlängerung in die Alte Neustadt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Erweiterung des Straßenbahnnetzes nach Ottersleben, über die Jakobstraße sowie von der Brückstraße über die Berliner Chaussee, um die Angersiedlung und die Sportarenen anzuschließen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den zügigen vollständigen barrierefreien Ausbau aller ÖPNV-Haltestellen (10 Stück/Jahr)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die konsequente ÖPNV-Bevorrechtigung an allen Ampelanlagen und die Ausweisung von mehr ÖPNV-Spuren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>nach und nach alle Busse und Straßenbahnen mit Klimaanlagen, WLAN und USB-Anschlüssen ausstatten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Weiterentwicklung der ‚EasyGo‘-App auch zum Kauf aller Kartenangebote und die Nutzung elektronischer Zahlungsmittel (EC-Karte, Kredit-Karte, Kontaktloses Zahlen) an den Fahrscheinautomaten ohne Vernachlässigung des Vorverkaufs von Blockfahrscheinen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zur Bekämpfung fahrzeugbedingter Ausfälle im Straßenbahn- und Busverkehr ist eine mindestens 20%ige barrierefreie Reserve vorzuhalten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>finanzielle Anreize zur Ausweitung der flexiblen Dienste und Einstellung von mindestens 10 % mehr Personal mit Fahrdiensteignung, damit es zu deutlich weniger Fahrtausfällen kommt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Sonstiger Verkehr </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Obwohl das Konzept der autogerechten Stadt längst überholt ist, fördert Magdeburgs Stadtverwaltung nach wie vor hauptsächlich den motorisierten Individualverkehr (MIV). Umfragen zeigen deutlich, dass viele Menschen anders mobil sein wollen. Wir setzen auf eine „Autoarme Innenstadt“ mit Verkehrsberuhigung und Tempobegrenzungen nicht nur auf Wohnstraßen. Der Autoverkehr darf angesichts der Klimaziele nicht länger bevorzugt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die baldige Realisierung der neuen Strombrücke und die denkmalgerechte Sanierung der Anna-Ebert-Brücke. Eine weitere Straßenbrücke halten wir für entbehrlich und auch nicht finanzierbar.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die zügige Freigabe der Tunnelbaustelle für Fuß- und Radverkehr und ÖPNV sowie die baldige Fertigstellung des von uns nicht gewollten Tunnelprojekts mit der Umsetzung der stadtgestalterischen Elemente (Tunneleingänge, Lichtkonzept usw.) entsprechend den Ergebnissen des Gestaltungswettbewerbs von 2012 und mit der Nachbesserung der Treppenaufgänge am Kölner Platz durch Rolltreppen oder Aufzüge</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Aufbau eines Netzes von mehr als 120 Stromtankstellen insbesondere in Wohnquartieren mit Mehrfamilienhäusern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Unterstützung des Carsharings durch Bereitstellung von Standplätzen im öffentlichen Raum, Verknüpfung mit ÖPNV- und Radabstellanlagen und dessen stärkere Nutzung durch die Stadtverwaltung und ihre Unternehmen</li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 18 Jan 2019 21:20:12 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KW 01: Kapitel 01 - Umwelt – Magdeburg muss grüner werden</title>
                        <link>https://gruenewelle.antragsgruen.de/gruenewelle/motion/9251</link>
                        <author>Kreisvorstand (beschlossen am: 17.01.2019)</author>
                        <guid>https://gruenewelle.antragsgruen.de/gruenewelle/motion/9251</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Erhalt unserer Umwelt als GRÜNES Kernthema hat in den letzten Jahren durch Klimawandel und Artensterben weiter an Bedeutung gewonnen. Nicht nur Klimaforscher*innen und Umweltverbände, sondern zunehmend mehr Wirtschaftsinstitute und Versicherer sehen hier die größte Herausforderung für die Menschheit in den kommenden Jahren. Diese Herausforderung müssen und wollen wir lokal und global annehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stehen für den Erhalt und die Entwicklung naturnaher Flächen als Lebensräume wildlebender Tiere und Pflanzen und als Erholungsraum für uns Menschen. Wir verfolgen dabei einen integralen Ansatz. Unsere Umwelt wird von vielen Faktoren beeinflusst. So ist Stadtentwicklungspolitik natürlich ein Teil von Umweltpolitik, weil mit den städtebaulichen Entscheidungen Verkehrsbeziehungen erzeugt werden, die mehr - oder weniger - die Umwelt stark belasten. Das können wir zuallererst durch eine gezielte Ansiedlungspolitik und Funktionsmischung im Sinne einer Stadt der kurzen Wege, aber auch durch die Förderung des ÖPNV, des Rad- und Fußverkehrs bei gleichzeitiger Reduktion des motorisierten Individualverkehrs sowie durch begleitendes Straßengrün ändern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimaschutz, Anpassung an den Klimawandel und Artenschutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Lösung der Klimakrise und der Erhalt der Artenvielfalt sind derzeit die zentralen Herausforderungen der Menschheit. Das Erreichen des 2-Grad Zieles im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter ist grundlegend, um auch den nachfolgenden Generationen ein gutes Leben zu ermöglichen. Klimaschutz muss ein tragender Pfeiler von Politik- und Verwaltungshandeln sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der bereits beschlossene Masterplan 100% Klimaschutz kann nur ein Anfang sein. Er ist in der kommenden Wahlperiode konsequent umzusetzen und fortzuschreiben. Dafür müssen finanzielle Mittel bereitgestellt werden. Expert*innen und Bürger*innen sollen stetig an der Weiterentwicklung des Masterplans beteiligt sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Dafür wollen wir:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>konsequent die Bereiche vor Bebauung schützen, die dafür sorgen, dass Kaltluft in die Stadt transportiert wird (Stadtklimatische Baubeschränkungsbereiche)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Börderaum als Kaltluftlieferant sichern und der Landwirtschaft vorbehalten. Eine weitere Zersiedelung am Stadtrand muss der Vergangenheit angehören. Dies beinhaltet auch das Errichten von Gewerbe- und Einfamilienhaussiedlungen auf der grünen Wiese.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mehr Neu- bzw. Ersatzpflanzungen von Straßenbäumen, insbesondere, um eine sommerliche Überwärmung der Stadträume zu verhindern. Die auf unseren Antrag beschlossene Erstellung eines Konzeptes zur Entwicklung des Straßenbaumbestandes muss zügig erfolgen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>vernetzte Grünsysteme schaffen und innerstädtische Grünflächen ökologisch aufwerten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Erhalt von Kleingartensparten, auch als Kaltluftentstehungs- und -austauschgebiete</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Begrünung von Gebäuden (Fassaden- und Dachflächen) und Höfen fördern und bei öffentlichen Gebäuden zum Standard entwickeln</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Bodenversiegelung stoppen und -entsiegelung vorantreiben, um die Versickerungsrate zu erhöhen und das Stadtklima zu verbessern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Sondernutzungsgenehmigungen für Terrassenbetrieb anpassen, um das Aufstellen und Betreiben von Gas-Heizern im öffentlichen Verkehrsraum ganzjährig zu unterbinden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Äcker und Grünland so bewirtschaften, dass die biologische Vielfalt erhalten bleibt. Wir setzen uns dafür ein, dass insbesondere auf kommunalen Ackerflächen Feldlerchenfenster und Blühflächen angelegt werden. Ackerrandstreifen dürfen nicht unerlaubterweise umgepflügt werden, sondern müssen für den Erhalt der Artenvielfalt und für den Naturschutz zur Verfügung stehen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Für eine naturnahe Gewässerentwicklung und besseren Hochwasserschutz wollen wir:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Maßnahmen an kleineren Fließgewässern (Sülze, Schrote, Klinke usw.) zu deren Verbesserung hin zum guten ökologischen Zustand im Sinn der Wasserrahmenrichtlinie, auch durch Verbreiterung der Uferstreifen, Freilegung verrohrter Abschnitte und Renaturierung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine konsequente Berücksichtigung der kleinen Fließgewässer bei Bebauungsplänen und in der Stadtentwicklung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Erhalt des Domfelsens sichern und die Elbe als naturnahen Lebensraum bewahren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Einschränkung der Besiedlung in den durch Hochwasser und Grundwasser gefährdeten Gebieten. Dies heißt für uns auch, auf dem Stadtmarsch kein Wohngebiet zu entwickeln.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>einen Frieden zwischen Hochwasser- und Naturschutz erreichen. Hierzu muss u.a. untersucht werden, ob ein Ausbaggern der Alten Elbe den Hochwasserschutz tatsächlich verbessern würde oder ob ein möglicher Rückstau am Zusammenfluss von Stromelbe, Alter Elbe und Umflutkanal den Wasserstand stärker beeinflusst.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ohne Vernachlässigung des technisch notwendigen Hochwasserschutzes der Hochwassergefahr durch Schaffung weiterer Überschwemmungsgebiete und eine ökologische Flusspolitik gemeinsam mit allen Anrainern entgegenwirken</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Außerdem wollen wir zur Reduzierung von Umweltbelastungen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein umweltfreundliches Beschaffungswesen in der Stadtverwaltung, in städtischen Unternehmen und Gesellschaften</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Einsatz von Mehrwegartikeln (z.B. Mehrwegbecher für Coffee to go) sowie von kompostierbaren Tragetaschen und Verpackungen fordern und fördern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Satzung zur Besteuerung von Einwegverpackungen, wie in Tübingen, erarbeiten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>nach einer entsprechenden Umweltverträglichkeitsprüfung, die Verwendung von verrottbaren Tüten für Biotonnen vorsehen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Umstellung der kommunalen Fahrzeugflotte hin zu umweltschonenden Alternativen (Lastenfahrräder und Fahrzeuge mit energiesparenden und emissionsfreien Antrieben)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Maßnahmen zur Reduzierung des Schadstoffausstoßes in Luftreinhalteplänen verbindlich festgelegen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>pestizidfreie Kommune sein. Auf kommunalen Flächen dürfen seit 2018 durch Beschluss des Stadtrates keine Totalherbizide (z.B. Glyphosat) mehr eingesetzt werden. Nun müssen die Verträge mit den Pächter*innen umgehend angepasst werden sowie engmaschige Kontrollen stattfinden, die die Einhaltung garantieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Einrichtung einer vierten Filterstufe im Klärwerk Magdeburg/Gerwisch prüfen, um den Eintrag von Mikroplastik in die Elbe und damit auch ins Meer verringern zu können</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>einen stärkeren Schutz von Grünflächen durch Barrieren gegen widerrechtliches Abstellen von Kraftfahrzeugen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Eine der grünsten Städte Deutschlands</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lange Zeit galt Magdeburg als eine der grünsten Städte Deutschland, doch dies steht auf der Kippe. Mehrere Stürme, der Asiatische Laubholzbockkäfer, langanhaltende Trockenperioden sowie Straßenbauvorhaben führten zu großen Schäden und Verlusten am Baumbestand.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben solchen Umwelteinflüssen wird der Grünanteil der Stadt auch durch die Umnutzung von grünen Flächen verringert. In der sich gut entwickelnden Stadt finden Bebauungen statt, für die leider auch große Flächen mit Bäumen, Sträuchern, Wiesen und Gärten geopfert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Für die Sicherung und Entwicklung des Stadtgrüns wollen wir:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Erhalt und Schutz insbesondere alter Bäume (zum Beispiel durch eine Regelung zu Baumpflegemaßnahmen, die den langfristigen Erhalt sichern)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>gefällte und durch Naturereignisse zerstörte Bäume konsequent entsprechend ihrer ökologischen Wertigkeit ersetzen. Ein Jungbaum kann einen Altbaum nicht 1:1 ersetzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>durchsetzen, dass abgängige und gefällte Straßenbäume innerhalb eines Jahres am Standort ersetzt werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mehr Neu- bzw. Ersatzpflanzungen von Straßenbäumen, insbesondere, um eine sommerliche Überwärmung der Stadträume zu verhindern. Wir kümmern uns auch darum, dass solche Ausgleichsmaßnahmen konsequent umgesetzt und dass die betreffenden Flächen dauerhaft gepflegt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>bestehende kommunale Grünflächen nicht wirtschaftlicher Umnutzung opfern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Insektenfreundliche Flächen (z.B. Bienenweiden) vermehren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Streuobstwiesen einrichten und erhalten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>konsequent die Hebel der Stellplatzsatzung nutzen um langfristig weniger Stellplätze zu verordnen (bei gleichzeitig guter ÖPNV-Anbindung und Fahrradinfrastruktur) und zukünftig schon je vier Stellplätze einen Baum fordern, statt wie bisher je sechs Stellplätze</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>verhindern, dass Straßenbahn- oder Fahrradverkehr gegen Grünflächen und Bäume ausspielt wird. Dafür sollen, wenn durch Verkehrsführung möglich, Verkehrsflächen für den motorisierten Individualverkehr zu Gunsten von Straßenbahntrassen oder Fahrradwegen oder -straßen umgewidmet werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>forcieren, dass bereits beschlossene Projekte wie z.B. die der Baumhaine auch konsequent von der Stadtverwaltung umgesetzt werden. Dafür werden wir weiterhin Anfragen, Prüfaufträge und Haushaltsanträge einbringen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Initiative „Mein Baum für Magdeburg“ weiter ausbauen, finanziell und personell besser ausstatten und auch stärker bewerben</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>das Thema Stadtgrün und Bäume stärker auf die Agenda von Politik und Stadtverwaltung setzen. Um einen besseren Überblick über kommunale Aktivitäten zu behalten, soll die Stelle eine/s Koordinatorin/Koordinators für Stadtgrün geschaffen werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Stadtgartenbetriebe finanziell besser ausstatten, damit Jungbäume gepflegt, neue Bäume gepflanzt und nachhaltige ökologische Grünstrukturen erhalten und weiterentwickelt werden können sowie neue entstehen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Tierschutz </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben auch die Tiere ein Recht auf angemessenen und respektvollen Umgang. Das betrifft neben den Haustieren auch die Nutztiere und selbstverständlich die wild lebenden Tiere. Wir setzen uns ein für ein tolerantes und rücksichtsvolles Miteinander, das den Bedürfnissen der Tierhalter*innen und der übrigen Bevölkerung gerecht wird und Konflikte vermeidet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4>Wir wollen:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine breitere Verwendung von Produkten aus artgerechter Tierhaltung sowie die ausdrückliche Berücksichtigung veganer und vegetarischer Alternativen zum Fleisch in Küchen kommunaler Einrichtungen und bei der Auswahl von Caterern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Kostenübernahme durch die Stadt für die von anerkannten Tierschutzvereinen veranlassten Kastrationen und Sterilisationen freilaufender Katzen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>stärkere Kontrollen und konsequentes Ahnden von Verstößen gegen das Tierschutzgesetz und die Stadtordnung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine weitere Verbesserung der Bedingungen im Magdeburger Zoo in Richtung einer artgerechteren Haltung der Tiere</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein klares Bekenntnis der Stadt gegen Tierbörsen durch ein Verbot der Nutzung städtischer Gebäude und Einrichtungen zu deren Durchführung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>keine Bereitstellung von kommunalen Flächen für Zirkusse, die mit (Wild-)Tieren arbeiten</li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 18 Jan 2019 20:49:12 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KW 00: Präambel - GRÜNE Welle für Magdeburg</title>
                        <link>https://gruenewelle.antragsgruen.de/gruenewelle/motion/9250</link>
                        <author>Kreisvorstand (beschlossen am: 17.01.2019)</author>
                        <guid>https://gruenewelle.antragsgruen.de/gruenewelle/motion/9250</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Liebe Magdeburgerinnen, liebe Magdeburger,</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>GRÜNE Welle für Magdeburg! Ökologisch, dynamisch und solidarisch, damit alle von der Welle getragen werden! Sie können mitgestalten. Sie können mit Ihrer Stimme entscheiden, ob eine gerechtere, klimafreundliche und nachhaltige Stadt möglich ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Stadt steht vor neuen Herausforderungen, die es gemeinsam zu meistern gilt. Der Klimawandel, knapper werdende Ressourcen, der zunehmende Wettbewerb der Städte und Regionen sowie der schwindende soziale Zusammenhalt in der Gesellschaft erfordern neue Konzepte und Strategien. In manchen Bereichen ist ein Paradigmenwechsel erforderlich. In unserem Programm haben wir hierfür unsere Vorschläge formuliert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Eine Offensive zur Stärkung des Stadtgrüns, insbesondere des Baumbestands</strong>, muss die erheblichen Verluste der letzten Jahre für unsere Stadtbäume nicht nur ausgleichen, sondern neue Qualitäten schaffen. Ein Leben im Einklang mit der Natur, in Verantwortung für jetzige und nachfolgende Generationen ist unser Bestreben. In der Entwicklung unserer städtischen Umwelt wollen wir nicht nur dem Klimawandel begegnen, sondern auch sichern, dass durch eine klimaangepasste Stadtentwicklung die Lebensbedingungen für alle verbessert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Sicherung einer nachhaltigen Mobilität erfordert eine Verkehrswende.</strong> GRÜNE Verkehrspolitik ist darauf gerichtet, durch verbesserten öffentlichen Nahverkehr und bessere Bedingungen für den Radverkehr die Mobilität für alle zu sichern und dabei Umwelt und Geldbeutel zu schonen. Das Fahrrad als umweltfreundliches, gesundheitsförderndes und flächensparendes Verkehrsmittel soll dabei im Zentrum unserer Bemühungen stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Als weltoffenes Magdeburg wollen wir Kulturhauptstadt Europas werden.</strong> Als kulturelles, universitäres, wirtschaftliches und touristisches Zentrum im Herzen Sachsen-Anhalts und als Landeshauptstadt hat Magdeburg großartige Möglichkeiten, sich als traditionsreiche, weltoffene Stadt zu präsentieren und weiterzuentwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben muss für alle Menschen gesichert sein.</strong> Soziale Gerechtigkeit und Bildungschancen für alle sind Voraussetzung für eine zukunftsfähige Entwicklung unserer Stadt. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen mit Ihrer Unterstützung maßgeblich dazu beitragen, dass nationale, soziale, geschlechterbezogene, gesundheitsbedingte und undemokratische Barrieren aus unserem Alltag verschwinden und alle Menschen die Chance auf ein gutes Leben in Magdeburg haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Am 26. Mai 2019 entscheiden Sie über die Zusammensetzung des Stadtrates. Mit Ihrer Stimme für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzen Sie ein Zeichen für eine l(i)ebenswerte, ökologische und soziale europäische Kulturhauptstadt.</strong></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 18 Jan 2019 20:42:32 +0100</pubDate>
                    </item></channel></rss>